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Quellen

Hilfestellung für Deutsche Bank CEO John Cryan

Vor ein paar Tagen am 01.07. trat John Cryan seinen neuen Job als Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank an.
Bereits Tage zuvor füllten sich die Wirtschaftsseiten deutscher Printmedien mit Lobheißungen auf den neuen ersten Mann bei der Deutschen Bank und man darf gespannt sein, was Cryan davon tatsächlich halten kann.

An seinem ersten offiziellen Arbeitstag hat er erstmal eine Mail an alle Mitarbeiter der Deutschen Bank geschickt und das Handelsblatt durfte die Botschaft abdrucken. Gut für all die Mitarbeiter des Geldhauses, die keinen eigenen Mailaccount bei der Deutschen Bank haben und natürlich gut für das gemeine, aber interessierte Volk. ( Quelle: ➥ )
Denn so war zumindest zu erfahren, welche Aufgaben John Cryan auf seiner Prioritätenliste hat.

Und siehe da, seine Zeit im Aufsichtsrat der Deutschen Bank war nicht umsonst, denn gleich unter “Erstens” will er den erlittenen Reputationsschaden der Deutschen Bank heilen und zwar nicht durch ein effektiveres Marketing, sondern mit harter Arbeit an den Symptomen.

Unsere Reputation ist durch Fälle von schwerwiegendem Fehlverhalten beschädigt worden. In der Folge haben hohe Strafzahlungen unsere Kapitalressourcen belastet und werden wahrscheinlich auch noch für einige Zeit eine Belastung darstellen. Unsere Beziehungen zu unseren Aufsichtsbehörden müssen verbessert werden.…..

Jürgen Fitschen und ich fühlen uns verpflichtet, diese Situation so schnell wie möglich zu überwinden und dabei sicherzustellen, dass wir bei unserem zukünftigen Handeln berücksichtigen, was schlecht gelaufen ist. Niemand kann versprechen, dass wir nie wieder einen Fehler machen werden. Aber ich kann Ihnen versichern, dass wir Probleme entschieden identifizieren, Lösungen finden und diejenigen zur Rechenschaft ziehen werden, die sich falsch verhalten.

 

Na das ist doch schon mal was. Auch wenn schon vor drei Jahren Jürgen Fitschen und Anshu Jain mit dem Ausruf eines Kulturwandels bei der Deutschen Bank sinnverwandte Vorstellungen hatten und entsprechende, leider bis heute unerfüllte, Hoffnungen provozierten.

Wir wollen John Cryan beim Wort nehmen, obwohl er auch schon als Mitglied des Aufsichtsrates über den von uns angezeigten massenhaften Prozessbetrug der Deutschen Bank im Detail informiert ist.
Aber es ist ja nicht selten, dass Menschen, sobald sie sich nicht mehr hinter irgendwelchen Gremien verstecken können, tatsächlich aktiv werden.

Und so haben wir John Cryan einen Brief geschickt, als Handreichung und auch Hilfestellung.

Post für John Cryan, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank

Denn bei den tausenden von Rechtsstreitigkeiten, in die die Deutsche Bank aktuell verwickelt ist, kann die Orientierung schon schwer fallen.
So heißt es in unserer Nachricht:

Wenn es ein ganz bestimmtes Fehlverhalten gibt, was ohne weiteres identifizierbar ist, dann sind es die Behauptungen der Deutschen Bank und ihrer Rechtsabteilung in den von uns betriebenen (hunderten) Rechtsstreiten, es sei bei der Deutschen Bank üblich,

  • Darlehensbeträge Monate bevor überhaupt ein Darlehensvertrag geschlossen sei und ohne dass überhaupt sicher ist, dass ein Darlehensvertrag geschlossen wird, auszuzahlen und
  • auf die ausgezahlten Darlehensvaluta Zinsen zu vereinnahmen, ohne dass angeblich ein entsprechender Darlehensvertrag existiert.

 

Nur um Herrn Cryan klar zu machen, dass die Halbwertzeit dieser Lügen längst abgelaufen ist und es ab jetzt darum geht, wann dieser massenhafte und systematische Prozessbetrug der Deutschen Bank mit einem lauten Knall sowohl in der deutschen wie auch internationalen Öffentlichkeit ankommt, übermittelten wir ihm auch gleich ganz aktuelle Ergebnisse einer Beweisaufnahme vom 03.07..

Denn am Freitag, den 03.07.15 haben vor dem LG Hechingen in zwei Rechtsstreiten gegen die Deutsche Bank Beweisaufnahmen stattgefunden, die nun wirklich jenseits jeden vernünftigen Zweifels aufgeklärt haben, was ohnehin immer offensichtlich war: Die Darlehensvertragsangebote wurden von der Deutschen Bank stets dadurch angenommen, daß sie einen Kontokorrentkredit einräumten, d.h.: die Darlehensvaluta auf einem Kontokorrentkonto bereit stellten.

Ab diesem Monat der „Annahme“ (so wird dies ausdrücklich in den AGB der Bank betreffend die Bereitstellungszinsen bezeichnet) wurden auch die Bereitstellungszinsen berechnet – nicht also erst Monate später, wie ihre Rechtsabteilung über den seit Jahren die Gerichte betrügenden Rechtsanwalt Dr. Salger in allen Rechtsstreiten nach wie vor vortragen läßt, als die Darlehensnehmer über den von ihren Bevollmächtigten herbeigeführten Vertragsschluß nur noch informiert wurden.

 

Unsere Erwartungshaltung bezüglich einer Reaktion von John Cryan oder eines anderen Vertreters der Deutschen Bank ist nicht sonderlich groß.
Dennoch, wir wollen wieder nichts unversucht lassen und es wird sich schon bald zeigen, ob Cryan klug reagiert oder mit der gleichen Ignoranz seiner Vorgänger und Mitstreiter die Dinge verantwortungslos laufen lässt.
In jedem Fall werden wir berichten.

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