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Pressemeldung vom 07.01.2015

Pressemeldung vom 07.01.2015

Neue Betrugsvorwürfe gegen die Deutsche Bank

 

Die Negativschlagzeilen über die Deutsche Bank sind 2014 nicht abgerissen. Strafzahlungen, Vergleiche in Millionenhöhe, Ermittlungen im In- und Ausland prägten die Meldungen über das größte deutsche Kreditinstitut.
Nun informiert seit einigen Tagen die Website 263StGB.com über die juristische Aufarbeitung eines Immobilien-Betrugsmodells, an dem neben weiteren deutschen Kreditinstituten wiederum auch die Deutsche Bank beteiligt war. Dabei geht es konkret um den Vorwurf des massenhaften, kollusiven Vollmachtsmissbrauches und um den Vorwurf des schweren Prozessbetruges.

Seit mehr als 15 Jahren streiten die Erwerber von Immobilienanlagen mit der Deutschen Bank um die Rückabwicklung der Geschäfte. Sie fühlen sich als Opfer eines komplexen Betrugssystems, bei dem die Immobilie nur als trojanisches Pferd für zahlreiche sinn- und wertlose, vor allem aber vor den Erwerbern versteckte Provisionen genutzt wurde. Um bis zu 40 Prozent verteuerte sich so der Kaufpreis, an dem unter anderem die Deutsche Bank über die viel zu hohen Darlehensbeträge kräftig mitverdiente.

Die Website 263StGB.com beschreibt detailliert den Betrug am Erwerber und stützt sich dabei auf eine Vielzahl von gerichtlichen Beweisaufnahmen, rechtskräftigen Urteilen und Hinweisbeschlüssen. Dabei wird schnell klar, dass die Initiatoren des Betrugs gleichzeitig Konzeptionäre, Vermarkter und Treuhänder für die zukünftigen Erwerber waren und die Deutsche Bank vollumfänglich informiert mit ihnen gemeinsame Sache machte.

Außerdem veröffentlicht die Website 263StGB.com brisantes Material zu der Prozessführung der Deutschen Bank. Dabei wird deutlich, dass die Bank über Jahre hinweg deutsche Gerichte getäuscht hat und dies ungeachtet gegenteiliger Zeugenaussagen immer noch tut.
Seit Herbst 2014 prüft die Oldenburger Staatsanwaltschaft eine Strafanzeige gegen die Deutsche Bank wegen schweren Prozessbetruges.

Das lässt aufhorchen, weil anders als bei den Ermittlungen wegen Prozessbetrugs gegen die Deutsche Bank im Fall des verstorbenen Medienunternehmers Leo Kirch, sind die beiden Vorstände der Deutschen Bank Fitschen und Jain seit Juli 2014 detailliert über die Sache informiert. Sie haben aber bis jetzt entgegen ihren Vorstandspflichten keinerlei Maßnahmen ergriffen, die, wenn schon nicht zu einer Klärung, so doch mindestens zu einer Aufklärung beitragen könnten.
Wohlgemerkt, es geht für die Deutsche Bank um einige tausend Fälle hier in Deutschland. Finanziell ist es für das größte deutsche Kreditinstitut ein übersichtliches Risiko, mit Blick auf die schon angeschlagene Reputation der Deutschen Bank und die Rolle der beiden Vorstände können sich daraus jedoch ganz andere Probleme entwickeln.


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