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Pressemeldung vom 19.02.2015

Pressemeldung vom 19.02.2015

Entwicklung wie beim Kirch-Prozess ist nicht mehr auszuschließen

 

Mit einem persönlichen Anschreiben wurden die beiden Co-Vorsitzenden des Vorstandes der Deutschen Bank AG, Jürgen Fitschen und Anshu Jain, am 18.02.2015 wiederholt über den fortgesetzten Prozessbetrug der Deutschen Bank AG informiert.

In einer Vielzahl von strittigen Treuhandfällen, in denen es um die Aufklärung der Verantwortung und Beteiligung der Deutschen Bank an einem komplexen Immobilienbetrugsmodell geht, behaupten die Anwälte der Deutschen Bank nach wie vor, dass es bei der Deutschen Bank üblich sei, ohne daß ein Darlehensvertrag geschlossen wurde, Millionenbeträge an Darlehen in Form eines Kontokorrents bereitzustellen und von diesem Kontokorrentkonto aus Beträge an Dritte weiter zu überweisen. Außerdem sollen auf diese Millionenbeträge Zinsen von den Darlehensnehmern kassiert worden sein.
Wohlgemerkt ohne dass es einen gültigen Darlehensvertrag gab!
Dieser absurde und vorsätzlich falsche Vortrag der Prozessbevollmächtigten der Deutschen Bank führt zu mehr oder weniger grotesken Auswirkungen. So liegen z.B. in ein und derselben Sache zwei Urteile des Landgerichts Frankfurt vor. In einem wird festgestellt, daß die Deutsche Bank den Darlehensvertrag am 18.12.1992 schloss, und in einem neuen Urteil in derselben Sache stellt das Landgericht fest, dass der Darlehensvertrag am 11.11.1992 geschlossen wurde. Die neue Feststellung erging deshalb, weil angesichts der Tatsache, daß das Darlehen unstreitig bereits am 19.11.1992 durch einen andere Bank abgelöst wurde, das Datum 18.12.1992 sich nicht mehr halten ließ.

In dem Schreiben an die beiden Vorstände der Deutschen Bank wurde wiederholt darauf hingewiesen, dass eine Bereitstellung von Darlehensvaluta ohne Darlehensvertragsschluss und erst Recht die Auszahlung von Darlehensvaluta vom Kontokorrentkonto aus, unmittelbar als Untreue strafbar ist und die Herren Jain und Fitschen schon allein aus dieser Tatsache heraus zum Handeln aufgefordert wären.
Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den jüngsten Beweisaufnahmen in den strittigen Treuhandfällen kann aber nur zu dem Ergebnis führen, daß die Tatsachenbehauptungen der Deutschen Bank einen Prozessbetrug bedeuten, wie er für den Zusammenhang des Kirch-Prozesses von der StA München bereits angeklagt worden ist.

Vor diesem Hintergrund wurden die beiden Co-Vorsitzenden des Vorstandes der Deutschen Bank, die Herren Fitschen und Jain, in dem Schreiben abermals aufgefordert diesen Prozessbetrug der Deutschen Bank zu korrigieren, die wahre Faktenlage den Gerichten mitzuteilen und den bereits eingetretenen Schaden zu ersetzen, bevor noch weit größerer Schaden entsteht und die Angelegenheit so außer Kontrolle gerät, wie dies im Kirch-Prozess aktuell der Fall ist.


Für den Download dieser Pressemeldung im pdf-Format bitte hier klicken: Presse-Information vom 19.02.15

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