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Die Brisanz der Unterschiede

Der aktuelle Strafprozess gegen fünf Spitzenmanager der Deutschen Bank, darunter auch den amtierenden Vorstandsvorsitzenden Jürgen Fitschen, bietet einige Parallelen zu den auf 263StGB.com beschriebenen Fällen.
Es geht jeweils um die Deutsche Bank und um den Vorwurf des Prozessbetruges.
Bei genauerer Betrachtung zeigen sich jedoch ganz brisante Unterschiede.
Während im aktuellen Strafverfahren in München es ursächlich um den Schadensersatzanspruch des Unternehmers Leo Kirch geht, sind es in den auf 263StGB.com beschriebenen Fällen gleich mehrere Hundert Geschädigte.
Sie haben ihre Prozesse verloren, weil es der Deutschen Bank gelang die Gerichte zu täuschen, während die Familie Kirch letztendlich vor dem OLG München gewann und die Deutsche Bank daraufhin an die Kirch-Erben im Rahmen eines Vergleiches 920 Mio. € zahlte.
Auch die Rolle der Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank ist differenzierter zu sehen. Während Jürgen Fitschen im Kirch-Verfahren den Unwissenden spielte, ist er zu den auf 263StGB.com beschriebenen Fällen umfänglich und detailliert informiert.
Denn bereits im Juli 2014 und auch schon davor hatten die Vorstandsvorsitzenden Fitschen und Jain die Möglichkeit regulierend einzugreifen, den Betrug abzustellen, eine Eskalation zu verhindern und damit auch Schaden von der Deutschen Bank abzuwenden.
Sie taten nichts. Und auch die persönliche, direkte und absolute diskrete informelle Kontaktaufnahme zu Fitschen vor ein paar Wochen blieb folgenlos.
Damit wird deutlich, dass beide persönlich gegen Regeln und Pflichten der guten Unternehmensführung verstoßen. Und das offenbar nicht nur fahrlässig sondern mit Vorsatz.

Grafik über die Brisanz der Unterschiede zwischen den auf 263StGB.com beschriebenen Fällen und dem aktuellen Strafprozess gegen Manager der Deutschen Bank in München.

Die Grafik zeigt, um wie viel brisanter die Prozessbetrugsvorwürfe gegen die Deutsche Bank in den auf 263StGB.com beschriebenen Fällen sind. Es geht nicht nur um einen sondern um hunderte Geschädigte, die von der Deutschen Bank ein zweites Mal betrogen wurden. Und es zeigt sich, dass die Vorsitzenden des Deutsche Bank Vorstandes trotz vollständiger Informationen ihren Pflichten zur Schadensminderung nicht nachkommen.

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