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Nach Info-Veranstaltung in Göttingen – Der Kampf ums Recht geht weiter!

Der systematische Prozessbetrug der Deutschen Bank war zentrales Thema einer öffentlichen Informationsveranstaltung am 21.11.2015 im Göttinger Tagungshotel „Freizeit In“.
Rund 200 Menschen aus ganz Deutschland folgten einer Einladung der Kanzlei Dr. Fuellmich. Auch ein Fernsehteam der ARD war während der gesamten Veranstaltung vor Ort und wird hoffentlich schon bald berichten.
Aus erster Hand erfuhren die Anwesenden von dem Verbraucheranwalt Dr. Fuellmich, welche entscheidenden Neuigkeiten sich in den letzten Monaten bis Tagen in der Auseinandersetzung mit der Deutschen Bank ergeben haben.

So berichtete Dr. Fuellmich zunächst über das gegen ihn durch den Deutsche Bank Anwalt Dr. Salger initiierte Strafverfahren wegen Beleidigung und Verleumdung.

Tags zuvor, am Freitag den 20.11. sprach das Landgericht Göttingen in diesem Verfahren sein Urteil. Einig der Teilnehmer waren bei der Verhandlung dabei, wieder andere hatten bereits aus dem Göttinger Tageblatt Informationen dazu erhalten.
Der Deutsche Bank Anwalt Salger, der sich wegen der Bezeichnung als Prozessbetrüger in seiner Ehre verletzt sah, darf zukünftig nicht mehr pauschal als Prozessbetrüger bezeichnet werden. Sein Verhalten vor Gericht, insbesondere sein mit arglistigen Täuschen angefüllter Sachvortrag zum Datum des Darlehensvertragsschlusses, kann aber sehr wohl als prozessbetrügerisches Verhalten gewertet werden. So sahen es nach umfangreiche Beschreibung der Sachlage und Diskussion die Staatsanwaltschaft und schließlich auch das urteilende Gericht. Apropos Urteil, beim Strafmaß bemühte sich die Staatsanwaltschaft redlich um die geringst mögliche Strafe, nämlich eine Verwarnung ohne weitere Sanktionen.

Daran anknüpfend erläuterte Dr. Reiner Fuellmich den Gästen der Veranstaltung die Details des komplexen und systematischen Betrugs der Deutschen Bank in den sogenannten Schrottimmobilien- oder auch Treuhandfällen. Er beschrieb auch, wie detailliert die Führungsgremien der Deutschen Bank vom Managing Director über den Vorstand bis hin zu allen Mitgliedern des Aufsichtsrates seit Herbst 2014 direkt und auch mehrfach über das prozessbetrügerische Verhalten der Deutschen Bank vor Gericht in Kenntnis gesetzt wurden und auch weiter regelmäßig informiert werden.
Das all diese Top-Manager/Innen bislang nicht reagiert haben, ist mehr als ein Indiz für das völlige Versagen bei der Deutschen Bank in Sachen Aufklärung und Abarbeitung von Rechtsrisiken.

Dem schloss sich auch Dr. Wolfgang Hetzer, Autor des Buches „Ist die Deutsche Bank eine kriminelle Vereinigung?“ an. Er zog den Bogen weit größer auf, über all die bislang bekannten Skandale und Betrügereien der Deutschen Bank. Sein in Teilen sehr provokanter, aber immer wieder pointierter Vortrag hinterließ die Klarheit, dass das Fragezeichen im Titel seines aktuellen Buches von einem Ausrufezeichen ersetzt gehört.

Die beiden als Sprecher geladenen Gäste Wolfgang Schaupensteiner und Dr. Gerhard Strate konnten wegen kurzfristiger und dringender Termine leider nicht als Sprecher auftreten. Beide unterstützen seit Jahren den Kampf ums Recht gegen die Deutsche Bank und kämpfen somit auch um die juristische Aufklärung des Prozessbetruges der Deutschen Bank.

Dr. Gerhard Strate formulierte es in einer Grußbotschaft an die Veranstaltung wie folgt:

Lieber Herr Kollege Fuellmich,

es tut mir sehr leid, dass ich aufgrund unvorhergesehener anderer Verpflichtungen an Ihrer Veranstaltung nicht teilnehmen kann. Seien Sie aber versichert, dass ich inhaltlich voll auf Ihrer Seite stehe! Dass Anleger nicht nur mit betrügerischen Konzepten zu Ihrer Kaufentscheidung veranlasst wurden, sondern auch im Prozess die Deutsche Bank die Abwehr der berechtigten Ansprüche mit prozessbetrügerischem Vorgehen zu erreichen versucht, ist schändlich! Sie und die Anleger haben meine absolute Solidarität!

Herzliche Grüße!

Dr. iur. h.c. Gerhard Strate

Abschließend erläuterte Verbraucheranwalt Dr. Fuellmich noch die Vorbereitungen einer Klage gegen die Deutsche Bank in den USA und deren Auswirkungen auf die in Deutschland anhängigen Verfahren, beantwortete Fragen zu aktuellen Strafanzeigen gegen die Deutsche Bank, Streitverkündungen sowie zu den Ergebnissen in den Zivilrechtsstreiten gegen die Deutsche Bank.

Der Kampf ums Recht ist noch nicht entschieden, aber die Teilnehmer konnten den Eindruck gewinnen, dass ein gutes Stück Weg in die richtige Richtung erreicht wurde und dass das prozessbetrügerische Verhalten der Deutschen Bank nicht mehr lange unbestraft bleiben kann.

 

 

 

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