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Sewing hat grundlegende Schwächen

Auf der diesjährigen Hauptversammlung der Deutschen Bank war Sewing erst ein paar Wochen in der Verantwortung für den straight from the source http://tamesky.com/2015/09/iphone-6s-v-iphone-6-camera-comparison/iphonesidesicde/ ungebremsten Niedergang des einst so stolzen Geldhauses. Erstmalig musste er sich als Vorstandsvorsitzender den Fragen kritischer Aktionären stellen. Eine Aufgabe, die man im Vorstand erfahrungsgemäß nur leidlich erträgt. Den Eignern Rede und Antwort zu stehen erfährt der Vorstand wie eine Diarrhoe. Man sitzt den ganzen Tag in Erwartung unangenehmer Dinge, weiß nie was da noch so kommt und kann sich dem Ganzen nicht entziehen.

Zumindest lässt man sich standesgemäß unterstützen. Ein Armee von Bank-Juristen sitzt in stickigen Räumen unweit des Podiums und muss die Antworten der fragenden Aktionäre formulieren, so dass den Vorständen nur noch das Verlesen der Antwort bleibt und ihnen dabei ja nicht die Wahrheit über die Lippen kommt.

Seit 2015 befragen wir den Vorstand der Deutschen Bank zu dem systematischen Prozessbetrug seiner Prozessanwälte. Rechnet man alle Strafanzeigen, auch gegen Mitglieder des Vorstandes, Streitverkündungen, persönliche Anschreiben und E-Mails, Meldungen in den Medien und auch diese Website hinzu, die von der Deutschen Bank immer wieder gern besucht wird, dann kann es seit 2015 kein Vorstandsmitglied geben, dass nicht jährlich mehrfach mit diesem Thema konfrontiert wurde. Und so ist es auch selbstverständlich bei dem Bankkaufmann Sewing.

An Sewing gerichtet war dieses Jahr die Frage:

Sind Sie der gleichen Überzeugung wie Ihre Prozessanwälte, dass die Deutsche Bank Darlehensvaluta auszahlte – in vielen hundert Fällen wohlgemerkt –, Überweisungen daraus an externe Dritte ermöglichte, ja, sogar Zinsen vereinnahmte, ohne dass es dafür einen rechtskräftig geschlossenen Darlehensvertrag gegeben hat?

Da der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank sich lieber entblödet, Antworten zu verlesen, die ihm andere vorformulieren, muss er auch damit leben, dass man ihm diese Antworten zurechnet. Dass dabei der Verdacht entsteht, ihm fehle es an jeglicher Grundlagenkompetenz, wie z.B. dem verstehenden Lesen und Zuhören, muss er als Kollateralschaden hinnehmen.

Aber wer erwartet bei der Deutschen Bank auch Banker die verstehendes Lesen und Zuhören beherrschen?

Sewing antwortet wie folgt:

Sie haben die Frage gestellt, ob ich hinsichtlich der Finanzierung von sogenannten Schrottimmobilien und der Vorabauszahlung von Darlehensvaluta ohne rechtskräftig geschlossene Darlehensverträge der gleichen Überzeugung bin wie unsere Prozessanwälte.

Zunächst ist hier anzumerken, dass es sich um Vorgänge handelt, die zum Teil mehr als 20 Jahre zurückliegen. Insoweit kann ich zu dieser Praxis und den damit verbundenen Fragen aus eigener Anschauung keine Einschätzung abgeben.

Selbstverständlich weiß auch Herr Sewing, dass der dreiste Prozessbetrug seiner Lakaien in zahlreichen Zivilprozessen tagaktuell, also keine 20 Jahre her ist. Er weiß auch, dass er seinen Bankkaufmann bei der Deutschen Bank vor fast 30 Jahren wohl nicht bestanden hätte, wenn er Vorabauszahlungen auf Darlehen geleistet hätte. Aber es steht ihm natürlich frei, sich als Vorstandschef der Deutschen Bank bestens zu blamieren.

Sewings Juristen im Back-Office haben ihm noch mehr auf den Zettel geschrieben. So verlass der CEO der Deutschen Bank weiter:

Die Frage, wann ein Darlehensvertrag im Einzelfall zustande gekommen ist, ist eine Rechtsfrage, die von den zuständigen Gerichten auf Basis des festgestellten Sachverhalts entschieden wird. Hierzu trägt die Bank im jeweiligen Einzelfall den entsprechenden Sachverhalt vor.

Das ist genauso dämlich, hat aber schon mehr Substanz.

Tatsächlich benötigt ein Gericht für die Beantwortung der Rechtsfrage, ob und wann ein Vertrag zustande gekommen ist, den Sach- und Tatsachenvortrag der beteiligten Parteien. Nur muss eben dieser Tatsachenvortrag der Wahrheit entsprechen, sonst nennt man es schlicht Prozessbetrug und kann dafür empfindlich bestraft werden.

Der Vorstandsvorsitzende der noch größten deutschen Bank unterstützt also den Tatsachenvortrag seiner Prozessanwälte, nachdem es bei der Bank üblich sei, Darlehensvaluta bereitzustellen und Überweisungen daraus zu ermöglichen, obwohl es zu diesem Zeitpunkt noch keinen Vertragsschluss gegeben haben soll. Ohne rechtskräftigen Vertragsschluss dürften es dann auch noch keine Kundengelder gewesen sein, die da an Dritte weiterüberwiesen wurden. Somit wäre es in Konsequenz auch eine Veruntreuung von Geldern, die da massenweise praktiziert wurde. Die gab es aber nicht.

Erst vor einigen Jahren änderten die Bank-Anwälte ihren Tatsachenvortrag, erfanden die Vorabauszahlungen auf Darlehen und täuschen seit dem bis zum heutigen Tag arglistig die Gerichte. Sewing und allen anderen Verantwortlichen ist dies egal, Hauptsache die Diarrhoe ist erstmal vorbei.

 

 

 

 

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