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Quellen

Fortdauernder Prozessbetrug der Deutschen Bank in hunderten von Rechtsstreiten wegen Schrottimmobilienfinanzierungen

 

Sehr geehrter Herr John Cryan,

wir haben am 01.07.2015 Ihre E-Mail an die Mitarbeiter der Deutschen Bank (ich war selbst vor mehr als 20 Jahren für Ihren Co-Vorstand Herrn Fitschen in Japan tätig) gelesen.

Unter „1.“ nehmen Sie Bezug darauf, dass die Reputation der Deutschen Bank durch „Fälle von schwerwiegendem Fehlverhalten beschädigt worden“ sei und dass Sie und Ihr Co-Vorstand Herr Fitschen sich verpflichtet fühlen, diese Situation „so schnell wie möglich zu überwinden und dabei sicher zu stellen, dass Sie bei Ihrem zukünftigen Handeln berücksichtigen, was schlecht gelaufen ist.“

Wenn es ein ganz bestimmtes Fehlverhalten gibt, was ohne weiteres identifizierbar ist, dann sind es die Behauptungen der Deutschen Bank und ihrer Rechtsabteilung in den von uns betriebenen (hunderten) Rechtsstreiten, es sei bei der Deutschen Bank üblich,

  • Darlehensbeträge Monate bevor überhaupt ein Darlehensvertrag geschlossen sei und ohne dass überhaupt sicher ist, dass ein Darlehensvertrag geschlossen wird, auszuzahlen und
  • auf die ausgezahlten Darlehensvaluta Zinsen zu vereinnahmen, ohne dass angeblich ein entsprechender Darlehensvertrag existiert.

Wir hatten Sie und alle Aufsichtsräte und Vorstände bereits entsprechend informiert. Ich habe inzwischen mit amerikanischen Kollegen (wie Sie wissen, bin ich als Rechtsanwalt im Bundesstaat Kalifornien zugelassen) und Mitarbeitern von Großbanken in den USA gesprochen und ihnen dieses Verhalten geschildert. Unter Inbezugnahme der jedem Banker bekannten zahlreichen behördlichen und gerichtlichen Verfahren gegen die Deutsche Bank wegen diverser Betrügereien (darunter die Libor-Zins-Manipulation) habe ich in einem Nebensatz einen Mitarbeiter der früheren „Bankers Trust“ Bank in den USA gefragt, ob nicht in den USA Interesse an einer Übernahme der Deutschen Bank besteht.

Das wurde mit dem Hinweis darauf, dass die Deutsche Bank in den USA (vermutlich auch in England) als „toxic“ gilt, verneint.

Wenn es Ihnen also ernst ist mit dem bisher von der Deutschen Bank nur als Schlagwort genutzten Begriff „Kulturwandel“, sollte diese Problematik des massenhaften Prozessbetruges schnellstmöglich aufgeklärt und beendet werden, bevor der Schaden – auch auf internationaler Ebene – noch größer wird.

Denn am Freitag, den 03.07.15 haben vor dem LG Hechingen in zwei Rechtsstreiten gegen die Deutsche Bank Beweisaufnahmen stattgefunden, die nun wirklich jenseits jeden vernünftigen Zweifels aufgeklärt haben, was ohnehin immer offensichtlich war:

Die Darlehensvertragsangebote wurden von der Deutschen Bank stets dadurch angenommen, daß sie einen Kontokorrentkredit einräumten, d.h.: die Darlehensvaluta auf einem Kontokorrentkonto bereit stellten. Ab diesem Monat der „Annahme“ (so wird dies ausdrücklich in den AGB der Bank betreffend die Bereitstellungszinsen bezeichnet) wurden auch die Bereitstellungszinsen berechnet – nicht also erst Monate später, wie ihre Rechtsabteilung über den seit Jahren die Gerichte betrügenden Rechtsanwalt Dr. Salger in allen Rechtsstreiten nach wie vor vortragen läßt, als die Darlehensnehmer über den von ihren Bevollmächtigten herbeigeführten Vertragsschluß nur noch informiert wurden.

Der Unterzeichner steht Ihnen jederzeit gern für Rückfragen auch im persönlichen Gespräch zur Verfügung.

 

Ich verbleibe zunächst

mit freundlichen Grüßen

Dr. Reiner Fuellmich, LL.M.
Rechtsanwalt

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