info@263stgb.com
+49 551 209120

Quellen

John Cryan übernimmt Rechtsressort und bekommt erneut Post

per Einschreiben/Rückschein
An die Deutsche Bank AG
– Vorstandsvorsitzender John Cryan –
(persönlich, vertraulich)
Taunusanlage 12
60262 Frankfurt a.M.

Prozessbetrug und Vertrauensverlust

 

 

Sehr geehrter Mr. Cryan,
ich habe Sie in der o.a. Angelegenheit schon mehrfach angeschrieben, um Sie über die Bedeutung der von uns vorgeworfenen und von immer mehr Gerichten geteilten Prozeßbetrugsvorwürfe gegen die Deutsche Bank zu informieren, bislang leider ohne jegliche Reaktion von Ihnen.

Alle Fakten zu dem Thema inklusive aktueller Nachrichten publizieren wir seit Dezember 2014 auf der Website 263stgb.com.

Unsere Aktivitäten in den sozialen Netzen interessieren immer mehr Nutzer, auf Facebook sind wir die umfangreichste Seite mit kritischer Berichterstattung über die Deutsche Bank. Ihr Unternehmen liefert dafür die Inhalte.

Aus Medienberichten habe ich nun entnommen, dass Sie das Rechtsressort direkt Ihrer Verantwortung unterstellt haben, um so eine effektivere Aufarbeitung der, wie es heißt, über 7.000 Rechtsstreite zu erreichen.

Aus diesem Anlaß wende ich mich erneut unmittelbar an Sie, um einen Versuch zu unternehmen, diese Angelegenheit – gern unter Zusicherung absoluter Vertraulichkeit – zum Zwecke einer außergerichtlichen Lösung für unsere Mandanten (darunter auch US- und kanadische Staatsbürger) zu besprechen.
Der Umfang meines Anliegens betrifft rund 2000 von uns vertretene Fälle, welche entweder schon gerichtlich entschieden worden sind, oder derzeit vor den Gerichten anhängig sind, oder noch anhängig gemacht werden. Die Dringlichkeit meines Anliegens folgt aus drei Gesichtspunkten:

1. Bevorstehende Entscheidungen der Oberlandesgerichte Frankfurt und Stuttgart gegen die Deutsche Bank

In Kürze werden das Oberlandesgerichts Frankfurt einerseits und des Oberlandesgerichts Stuttgart andererseits in gleich drei Fällen bedeutsame Entscheidungen verkünden. Nach den insoweit durchgeführten Beweisaufnahmen werden diese Entscheidungen mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Lasten der Deutschen Bank ausgehen. Soweit Ihre Rechtsabteilung sich Ihnen gegenüber beruhigend auf die Entscheidungen des XI. Senats des BGH vom 17.01.2012 (Az. XI ZR 457/10) und vom 17.07.2012 (Az. XI ZR 198/11) berufen hat, helfen sie nicht mehr weiter. Denn steht einmal fest, daß die Deutsche Bank, vertreten extern durch ihren Rechtsanwalt Dr. Salger betreffend ihre Tatsachenbehauptung,

  • Darlehensvaluta würden von ihr ohne zuvor geschlossenen Vertrag ausgezahlt werden, und
  • sie würde Zinsen auf Darlehensverträge vereinnahmen, die – angeblich – noch gar nicht geschlossen waren

die Gerichte belogen hat (wie dieses bereits die Oberlandesgerichte Düsseldorf, Oldenburg, Hamm und Brandenburg – wenngleich z.T. politisch korrekt verklausuliert – in rechtskräftigen Entscheidungen festgestellt haben), dann müssen alle bislang wegen dieses Prozessbetruges für die Darlehensnehmer verloren gegangenen Rechtsstreite wieder aufgenommen werden.

Denn eine Bank, die die Gerichte belügt, um Urteile zu ihren Gunsten zu erschleichen, darf sich nicht auf Treu und Glauben (equity) berufen, um – ausnahmsweise – das geltende Recht (law) zu umgehen, konkret: die ansonsten in allen Fällen geltende Nichtigkeitsfolge des § 134 BGB zu umgehen.

2. Es besteht die Gefahr, daß die Deutsche Bank wegen ihrer vielfältigen Betrügereien das Vertrauen der schwedischen staatlichen und privaten Rentenfonds verliert, und daß in Kürze rund € 130 Mio. an bereits der Deutschen Bank zugeflossenen Geldern abgezogen werden

Abgesehen davon, daß diese Entwicklung schon für sich genommen für die ummittelbare Zukunft einen weiteren massiven Imageschaden für die Deutsche Bank und deren Glaubwürdigkeit bedeutet, hat es auch jetzt schon Auswirkungen:
Wie Sie vermutlich von ihrem Co-Vorstandsvorsitzenden Jürgen Fitschen und dessen früheren Mitarbeiter Thomas Sasse (mit dem ich vor mehr als 20 Jahren für die Deutsche Bank in Tokyo tätig war), sowie Ihrem Managing Direktor Harald Eisenach wissen, vertrete ich eine Gruppe von Personen, die maßgeblich mit darüber entscheiden, wo und in welcher Weise schwedische Staats- und Rentenfonds die Anlagegelder anlegen. Die Filiale Wuppertal der Deutschen Bank, handelnd für die Deutsche Asset & Wealth Management hat sich im Wege des sogenannten Eingehungsbetruges schwedische Fondsgelder in Höhe von € 130 Millionen zuleiten lassen.
Irritationen hat nicht nur die kriminelle Art und Weise verursacht, in welcher sich die Filiale Wuppertal den Zugriff auf diese € 130 Millionen verschaffte. Endgültig das Faß zum Überlaufen brachte aber bei unseren schwedischen Mandanten unsere Information darüber, daß die Deutsche Bank obendrein in hunderten von Rechtsstreiten keine Hemmungen hat, die Gerichte zu belügen, um obsiegende Urteile zu erschleichen. Deshalb besteht jetzt die unmittelbare Gefahr, daß die o.a. € 130 Mio. des schwedischen Fonds von der Deutschen Bank abgezogen und einer anderen Bank zugeführt werden, und daß jedenfalls für die mittelbare Zukunft keine schwedischen Fondsgelder mehr der Deutschen Bank anvertraut werden, und dieses auch in den Medien berichtet werden wird.

Die Wiederherstellung des derzeit vollständig verloren gegangenen Vertrauens in die Führung der Deutschen Bank muß auch angesichts dieser Entwicklung meiner Überzeugung nach insbesondere auch in Ihrem Interesse liegen, so daß auch unter diese Aspekt – wohlgemerkt gern höchst vertrauliche – Gespräche geführt werden sollten.

3. In den USA besteht die Gefahr, daß der Deutschen Bank sogar die Lizenz zur Teil nahme am Casino-Betrieb entzogen wird

Wir haben nun weiter aus den Medien entnommen, daß die Nevada Gambling Authority auf Veranlassung der mehr als 50.000 Mitgliedern mitgliederstärksten Gewerkschaft prüft, ob die Deutsche Bank (die aufgrund eines Fehlinvestments unfreiwillig zum Casino-Betreiber geworden ist), angesichts der vielfältigen Betrügereien, insbesondere spielt dort derzeit der LIBOR-Skandal eine entscheidende Rolle, noch die notwenige Zuverlässigkeit für die Lizenz für die Teilnahme am Casino-Betrieb besitzt.
Ich beabsichtige, auch in den USA und in der EU ergänzend die Informationen über den o.a. massenhaften Prozessbetrug der Deutschen Bank zu übermitteln. Es stellt sich nämlich nach meiner festen Überzeugung angesichts jedenfalls des – bisherigen – Verhaltens der Deutschen Bank und ihres – bislang – tatenlos zusehenden Managements inzwischen die Frage, ob die Deutsche Bank überhaupt noch die Zuverlässigkeit besitzt, um eine Banklizenz zu halten. In der Anlage übergebe ich Ihnen zur Ihrer Information ein entsprechendes Anschreiben an das US Department of Justice.

Ich reise am 22. August zu fachlichen Gesprächen auf mehreren Ebenen in die USA. Wenn es Ihnen möglich ist und Sie – wie auch ich es nach wie vor, und zwar auch als ehemaliger Mitarbeiter der Deutschen Bank bin – eine außergerichtliche Lösung jedenfalls der hier von mir angesprochenen Probleme interessiert sind, dann würde ich mich über eine kurzfristige Einladung zu einem Gespräch freuen.
Ausdrücklich sichere ich Ihnen für ein solches Gespräche gänzlich unabhängig von dessen Ausgang absolute anwaltliche Verschwiegenheit zu.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Fuellmich

LL.M. – Rechtsanwalt –

0 Comments

Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. weitere Informationen

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close