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Quellen

Mit nachfolgenden Schreiben wurden die ab 01.11.2015 neuen Vorstände der Deutschen Bank Frau Sylvie Matherat und Herr Karl von Rohr informiert. Ebenfalls erhielt dieses Schreiben Frau Nadine Faruque. Sie unterstützt Frau Matherat als Generalbevollmächtigte im Bereich complicance.
Der erste Satz ist inhaltlich selbstverständlich an die Empfänger angepasst.

Massenhafter Prozessbetrug der Deutschen Bank in den so genannten Schrottimmobilienfällen

 

Sehr geehrte Frau Matherat,

mit positiver Überraschung habe ich den Medien entnommen, dass Sie nunmehr im Vorstand den Bereich compliance vertreten werden. Dieses darf ich zum Anlass nehmen, Sie über Folgendes zu informieren und um Ihr Einschreiten zu bitten:

Seit mehr als 10 Jahren hat die Deutsche Bank in denjenigen so genannten drückervermittelten Schrottimmobilienfinanzierungsfällen, in welchen die Deutsche Bank einen bevollmächtigten Treuhänder zwischenschalten ließ, der die Darlehensverträge schloss, die deutschen Gerichte belogen: Weil ihr in einer Vielzahl von Fällen bei Abschluss des Darlehensvertrags keine Vollmachtsausfertigung vorlag, änderte sie ihren Sachvortrag, um den Vertragsschluss künstlich so weit nach hinten zu verschieben, dass sie bei dem von ihr behaupteten Vertragsschluss endlich doch über eine Vollmachtsausfertigung verfügte.

Sie behauptete seit 2003 in all diesen Vollmachtsfällen, sie habe ihre Kunden versehentlich durch Übersendung der Darlehensverträge mit den so genannten “Darlehensbestätigungsschreiben” falsch informiert.

Die darin mitgeteilten Daten seien bedauerlicherweise falsch. Die Verträge seien nicht durch Einräumung des Kontokorrentkredites (wie den Kunden korrekt mitgeteilt) zustande gekommen, sondern erst Wochen und Monate später, durch Zugang der Vertragsunterlagen bei den Kunden. Die vor dem von der Deutschen Bank behaupteten Vertragsschluss ausgezahlten Darlehensvaluta seien „Vorabauszahlungen“ auf irgendwann später vielleicht einmal zu schließende Darlehensverträge gewesen.

Wieso die Deutsche Bank seit Einräumung des Kontokorrentkredites (Bereitstellungs-) Zinsen auf die Darlehensvaluta berechnet hatte, hat die Deutsche Bank bislang nicht erklären können.

Seit 2014 hierzu durchgeführte Beweisaufnahmen durch Einvernahme der Mitarbeiter der Deutschen Bank und der “Treuhänder” haben ergeben, dass dieses vorsätzlich falscher Sachvortrag ist. Eine Reihe rechtskräftiger oberlandsgerichtlicher Urteile der OLGs Oldenburg, Düsseldorf, Hamm und Brandenburg formuliert deutlich, dass die Behauptungen zum Darlehensvertragsschluss „unglaubhaft“, „widersprüchlich“, „unzutreffend“, bzw. „fernliegend“ seien, bzw. „unter Verstoß gegen § 138 ZPO“ erfolgten (also unter Verstoß gegen die Wahrheitspflicht). Im Juli 2015 ist auf einen entsprechenden Hinweis des OLG Frankfurt hin ein Urteil des LG Wiesbaden rechtskräftig geworden, in welchem das auf das höchste verärgerte Gericht wörtlich feststellt, dass die Deutsche Bank

„ … bewusst wahrheitswidrig vorgetragen und versucht hat, dass Gericht zu täuschen.“

Vor diesem Hintergrund habe ich Anfang September 2015 mit Kollegen in Los Angeles die Einreichung einer Klage in Los Angeles für eine Kalifornierin vorbereitet. Die Klage soll Ende des Jahrs eingereicht werden.
Wir haben zuletzt Ihren Vorstand Mr. Cryan wie aus der Anlage ersichtlich angeschrieben und eine von uns auch gegen die Vorstände und Aufsichtsräte unter ausdrücklicher Inbezugnahme ihrer compliance-Verpflichtugen erstattete Strafanzeige wegen Prozessbetruges beigefügt, die Sie ebenfalls in der Anlage finden.

Am 20.11.15 wird das Landgericht Göttingen mit hoher Wahrscheinlichkeit in einem Strafprozess feststellen, dass der für diesen Prozessbetrug nach unseren Informationen hauptverantwortliche Rechtsanwalt Dr. Salger als Prozessbetrüger bezeichnet werden darf.

Am 21.11.15 wird ab 13:00 Uhr in der Göttinger Stadthalle eine Informationsveranstaltung zu diesem Thema stattfinden, an welcher angesehene Politiker, Juristen und Journalisten teilnehmen werden.

Ich erlaube mir die dringende Anregung, direkt mit uns für die von uns vertretenen rund 2700 Geschädigten Gespräche zu führen, wie von mir schon Ihrem Vorstandsvorsitzenden vorgeschlagen. Ggf. kann dann im Rahmen der Veranstaltung am 21.11.15 kundgetan werden, dass die Deutsche Bank in der Tat jetzt endlich den Worten vom “Kulturwandel” gerade in diesem eminent bedeutsamen Fall von massenhaftem Prozessbetrug Taten folgen lässt.

Medienvertreter des öffentlich-rechtlichen Fernsehens haben bereits mitgeteilt, dass sie sehr gern jemanden aus Ihrem Hause zu Wort kommen lassen würden, sodass der ggf. positive Wandel der Öffentlichkeit mitgeteilt werden kann.
Wie schon Ihrem Vorstandsvorsitzenden mitgeteilt, bin ich gern bereit, Ihr Haus dabei zu unterstützen, die Verantwortlichen – hauptverantwortlich ist nach unserer Kenntnis der o.a. Dr. Salger zusammen mit ihrem Justitiar Dr. Hertel – zu benennen.

Für Rückfragen stehe ich jederzeit gern zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Reiner Fuellmich

LL.M. Rechtsanwalt

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