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Quellen

E-Mail an Aufsichtsratschef Paul Achleitner

Sehr geehrter Herr Dr. Achleitner,

nachdem wir Sie bereits mehrfach über diesen Zusammenhang informiert hatten, übergeben wir Ihnen in der Anlage das soeben hier eingegangene Beweisaufnahmeprotokoll aus der vor dem Oberlandesgericht Frankfurt anhängigen Sache Skupin v. Deutsche Bank; die Beweisaufnahme erfolgte vor dem ersuchten Richter in Albstadt.

In dieser Sache hatte wir Ihnen unter Hinweis auf Ihre Compliance Verpflichtungen den Streit verkündet. Die Zustellung der Streitverkündungen durch das OLG Frankfurt wird in dieser Sache in den nächsten Tagen erfolgen, ebenso wird die Zustellung der Streitverkündungen in der beim Bundesgerichtshof anhängigen Sache unserer schwer kranken Mandanten aus dem Rechtsstreit Fell v. Deutsche Bank in den nächsten Tagen erfolgen.

Die Urkundsage des Falles Skupin v. Deutsche Bank (über den wir Sie bereits informiert hatten) ist eindeutig:
Der Darlehensvertragsschluss erfolgte durch Auszahlung der Valuta am 31.12.1991. Als die Deutsche Bank und Dr. Salger bemerkten, dass an diesem Tage keine Vollmachtsausfertigung bei der Deutschen Bank vorlag, änderten sie ihren Vortrag und behaupteten nun, der Vertragsschluss sei – entgegen den eigenen schriftlichen Mitteilungen der Deutschen Bank an die Kundin – erst am 17.04.1992 erfolgt, nämlich durch Zugang der Unterlagen beim Kunden.

Auch ohne Rechtskenntnisse ist aus dem Protokoll ohne weiteres ersichtlich, dass die beiden gehörten Zeugen, zuerst Frau Conzelmann und danach sogar Herr Scheck (beide Deutsche Bank) übereinstimmend mit allen bisher gehörten Mitarbeitern der Deutschen Bank bestätigt haben, dass der Vertragsschluss in der Tat durch Einräumung des Kontokorrentkredites – hier also am 31.12.1991 – erfolgte.
Sogar Herr Scheck gesteht mehrfach zu, dass die Kunden selbst in diesen Vollmachtsfällen immer nur nachträglich über den längst durch den Treuhänder erfolgten Vertragsschluss informiert wurden.
Die Behauptung von Scheck, er sei trotzdem von einem Vertragsschluß durch Zugang der Unterlagen beim Kunden ausgegangen, mutet vor dem Hintergrund der Urkundslage wie auch der Aussagen seiner Kollegin Conzelmann und aller anderen Kollegen, aber auch vor dem Hintergrund seiner eigenen weiteren Erklärungen nur noch hilflos-lächerlich an, zumal er keine Erklärung dafür geben kann, wieso die Deutsche Bank seit dem 31.12.1991 die vertraglichen Zinsen berechnete.
Die Behauptung, es habe sich bei den am selben Tage erfolgten Überweisungen aus dem Kontokorrent an Dritte um “Vorabauszahlungen mit Rückbuchungsermächtigung” ohne existierenden Darlehensvertrag gehandelt, war nie mehr als eine besonders abstruse Erfindung des Dr. Salger und dürfte allerspätestens nach dieser Beweisaufnahme nicht mehr haltbar sein.

Hochgefährlich für die Deutschen Bank, das darf ich ergänzen, ist die Behauptung von Dr. Salger und Scheck, die Deutsche Bank habe, um den Kunden Steuervorteile wegen in Wahrheit – angeblich – gar nicht existierender Darlehensverträge zu verschaffen, Darlehensvaluta ausgezahlt.
Denn damit gesteht die Deutsche Bank Steuerhinterziehung zu, um mit der unwahren Behauptung, es seien Darlehensauszahlungen ohne Darlehensvertragsschluß erfolgt, im Gericht zu obsiegen. Im Ergebnis führt dies dazu, dass die Deutsche Bank in diesen Rechtstreiten entweder wegen massenhaften Prozessbetruges schuldig ist oder wegen massenhafter Steuerhinterziehung. Wir werden deshalb die ohnehin schon wegen Steuerhinterziehung gegen die Deutschen Bank ermittelnden Staatsanwaltschaften informieren,

Abschließend weist der Unterzeichner darauf hin, dass er soeben vor einem USA-Aufenthalt zurückgekehrt ist, im Rahmen dessen er mit einer renommierten kalifornischen Großkanzlei die Erhebung einer Klage gegen die Deutsche Bank wie auch gegen die ihrer Compliance-Pflichten nicht ansatzweise genügenden Aufsichtsräten für eine kalifornische Mandantin wegen Prozessbetruges besprochen hat.

Nochmals wird dringend angeregt, nun endlich Ihren Compliance-Verpflichtungen zu entsprechen und dafür Sorge zu tragen, dass der Prozessbetrug beendet und der entstandene Schaden reguliert wird.

Für Rückfragen steht der Unterzeichner jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Reiner Fuellmich
LL.M. Rechtsanwalt

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