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Quellen

Es vergeht tatsächlich kaum ein Tag, an dem nicht Briefe, die ursprünglich für Mitglieder des Vorstandes bzw. des Aufsichtsrates der Deutschen Bank vorgesehen waren, von der Post an den Absender zurück geliefert werden.
Zuvor wurden die Briefe bei der Deutschen Bank Zentrale in Frankfurt dem üblichen Sicherheitscheck unterzogen und dann einige Wochen liegen gelassen. Bereits Ende März trafen die ersten nicht zugestellten Postsendungen wieder in der absendenden Rechtsanwaltskanzlei ein.

 

Beispielhaft der Brief an Prof. Dr. Henning Kagermann, Mitglied des Aufsichtsrates der Deutschen Bank, der gleichfalls wie eine Vielzahl weiterer Briefe nicht zugestellt wurde.

Beispielhaft der Brief an Prof. Dr. Henning Kagermann, Mitglied des Aufsichtsrates der Deutschen Bank, der gleichfalls wie eine Vielzahl weiterer Briefe an weitere Mitglieder des Vorstandes und Aufsichtsrates der Deutschen Bank, nicht zugestellt wurde.

 

Ein ungeheuerlicher Vorgang der nur eine Erklärung liefert.
Die Rechtsabteilung der Deutschen Bank hat sich komplett von unternehmerischen Standards entkoppelt und herrscht absolut willkürlich und völlig frei jeder Kontrolle über die Abläufe bei der Deutschen Bank.
Hintergrund sind die Vorwürfe des systematischen und massenhaften Prozessbetruges, denen sich die Prozessbevollmächtigten der Deutschen Bank und die selbstverständlich davon in Kenntnis gesetzte interne Rechtsabteilung ausgesetzt sieht.
Mit den Briefen an Aufsichtsrat und Vorstand der Deutschen Bank sollen diese Gremien in ganz konkreten Fällen über die Vorwürfe des Prozessbetruges in Kenntnis gesetzt und gleichzeitig aufgefordert werden, nach ihren Compliance-Pflichten zu handeln. All das wird mit der Nichtzustellung der Briefe torpediert.
Die Post aber vollständig zu vernichten, das getrauen sich die Damen und Herren dann aber doch nicht, denn dann müsste jeder, der von der Vernichtung der Post nichts weiß, von einer ordnungsgemäßen Zustellung ausgehen.
Dieses Risiko will die Rechtsabteilung der Deutschen Bank offenbar nicht eingehen. Denn sie weiß genau, dass jeder der in Verantwortung steht und über derartige Missstände informiert ist, auch in die Pflicht und im Zweifel in die Haftung genommen werden kann.
Anstelle dessen meldeten sich Rechtsvertreter der Deutschen Bank am 24.03. per Post und ließen wissen:

Wir bestätigen Ihnen den Eingang Ihrer Schreiben an verschiedene Mitglieder des Vorstands sowie des Aufsichtsrats der Deutschen Bank AG und der Deutschen Bank Privat und Geschäftskunden AG.
Wir werden uns, soweit dies geboten erscheint, mit den von Ihnen aufgeworfenen Themen jeweils im Rahmen der einzelnen Verfahren auseinandersetzen.

Es bleibt im Reich der Spekulation, wie sie das wohl machen wollen. Zumindest verschlossen waren die Briefe bei ihrer Rücksendung.

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