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Quellen

Schlamperei der Deutschen Bank

In den letzten Tagen war wieder viel von Schlamperei bei der Deutschen Bank zu hören und zu lesen. Konkret ging es in den Medienberichten um “Nachlässigkeiten” bei der Deutschen Bank Tochter in den USA, die schließlich dazu führten, dass die Bank den Stresstest der FED in den USA nicht bestanden hat.
Der “Spiegel” attestierte der Deutschen Bank ein “hochnotpeinliches Ergebnis” ()
Konkret störten die Kontrolleure “weitverbreitete und substanzielle Schwächen im Kapitalplanungsprozess” sowie zahlreiche Mängel u.a. in dem Bereich “interne Kontrollmechanismen”.
Das “Deutschlandradio” steckte den Finger tief in die Wunde, denn wenn “ausgerechnet bei der Risikokontrolle, dem innersten Kraftzentrum jeder Bank” gravierende Mängel festgestellt werden, wieviel Vertrauen hat diese Deutsche Bank dann noch verdient. ()

 

 

Ein Blick in die Protokolle der Beweisaufnahmen der zahlreichen auf 263StGB.com thematisierten Gerichtsprozesse bestätigt besonders auch in den Verfahren um die Aufarbeitung des Immobilienbetrugs, an dem sich die Deutsche Bank mindestens durch kollusiven Vollmachtsmissbrauch beteiligte:

Schlamperei der Deutschen Bank – wo man nur hinschaut.

Der Deutschen Bank war auch schon in den 90er Jahren bewusst, dass bei durch Treuhänder vermittelten Immobiliengeschäften die Vorlage einer notariellen Vollmacht zwingende Voraussetzung für die Gewährung des Darlehens war.
Die dauerhafte und enge Zusammenarbeit der Deutschen Bank mit u.a. dem Treuhänder KT/CBS/SSB, der übrigens gleichzeitig Initiator, Konzeptionär und Vermarkter der Immobilienanlagen war, hat aber zu einer ganz eklatanten Nachlässigkeit bei der Auftragsbearbeitung der Deutschen Bank geführt.
Die zuständigen Mitarbeiter der Deutschen Bank vertrauten offenbar blind auf die Zusammenarbeit und darauf, dass irgendwann sicher alle Unterlagen vollständig vorliegen.
Dumm nur, dass bei der aktuellen gerichtlichen Aufarbeitung dieser Fälle, die fehlende kaufmännische Sorgfaltspflicht der Deutschen Bank zum ernsten Problem geworden ist.

Laut Aussagen von Zeugen der Deutschen Bank gab es für die entsprechenden Mitarbeiter Dienstanweisungen, in denen klar geregelt war, wie die Kontrolle der notariellen Ausfertigungen der Vollmachten umzusetzen war und dass ohne dem im Original vorliegenden Dokument keine Darlehensgewährung erfolgen darf.
Bis heute hat die Deutsche Bank keine Abschrift einer solchen Dienstanweisung vor Gericht vorgelegt, denn auch diese Anweisungen sollen, obwohl sie von derartiger Bedeutung waren, nur mündlich ausgesprochen worden sein.

Vor dem Landgericht Wiesbaden ( Quellenlink: ➥ ) offenbarten dann die als Zeugen vernommenen Mitarbeiter der Deutschen Bank die systemische Schlamperei bei der Deutschen Bank.

So erklärte die Deutsche Bank Zeugin Goroncy:

Ich weiß nicht, ob eine Konteneröffnung aufgrund einer Notarbestätigung erfolgt ist. Ich persönlich kann mich an Fälle erinnern, in denen die Vorlage einer Kopie genügt hat.

Der Deutsche Bank Zeuge Baumann war damals unterschriftsberechtigt. Geprüft hat er nichts, vielmehr sich darauf verlassen, dass der Inhalt der Kreditakte vollständig ist. Seine Aussagen, ebenfalls vor dem LG Wiesbaden ( Quellenlink: ➥ ) lesen sich wie folgt:

Meine seinerzeitige Aufgabe war die bloße Unterschriftsleistung, da die in der Steuermodellgruppe tätigen Damen noch keine Unterschriftsbefugnis hatten.
Der Prüfstempel in der Mitte unten auf Bl. 87 d.A. war bereits angebracht, bevor ich unterschrieben hatte. Wäre ein solcher Stempel nicht angebracht worden, hätte ich nicht unterschrieben. Für mich war dies ein Indiz, dass die Vollmacht vorlag.
Ich muss noch mal wiederholen, dass der Datumsstempel von mir nicht aufgebracht worden ist. Daher kann ich auch keine konkreten Angaben zum Zeitpunkt meiner Unterschriftsleistung machen.
Wenn ich danach gefragt werde, wie es dazu kommt, dass mit Schreiben vom 30.12.1992 bereits ein Darlehenskonto eröffnet worden ist, während der Darlehensvertrag den 25.1.1993 als Datum aufweist, kann ich dazu ebenfalls keine Angaben machen. Der Datumsstempel stammt ebenfalls nicht von mir.

Auch der Deutsche Bank Zeuge Hummel hatte damals die Aufgabe die Darlehensverträge zu unterzeichnen. Seinen Aussagen vor dem LG Wiesbaden ( Quellenlink: ➥ ) war u.a. folgendes zu entnehmen:

Der Stempel in der Mitte unten auf der Rückseite des Darlehensvertrages hatte nicht die Bedeutung, dass, wenn ich diesen Darlehensvertrag zu unterschreiben hätte, diese Unterlagen hätten vorliegen müssen. Damit meine ich die Vollmacht für den Treuhänder.
Ich muss nochmals bestätigen, dass seinerzeit, vor allem im Jahresendgeschäft, viele notarielle Urkunden fehlerhaft waren. Dies betraf sowohl die Namen, als auch die Grundbuchbezeichnungen.

Und schließlich lieferte die Deutsche Bank Zeugin Rothärmel vor dem selben Gericht Hinweise dazu, wie es möglich war, dass Darlehen schon ausgezahlt waren, obwohl die wichtige und zwingend notwendige Vollmacht noch gar nicht vorlag:

Hinsichtlich der Datendivergenz kann ich es mir nur so vorstellen, dass zuvor bereits eine Kopie der notariellen Vollmacht vorgelegen haben muss. Ansonsten wäre man ja von dem üblichen abgewichen.
An diese Handlungsanweisungen habe ich mich gehalten. Wenn davon abgewichen werden sollte, habe ich mit meinem Vorgesetzten Rücksprache gehalten.
Mit abweichender Verfahrensweise meine ich, dass die CBS uns zumindest eine Kopie übermittelt hat, damit auf jeden Fall eine Auszahlung des Darlehens noch im alten Jahr erfolgen konnte.

Auch vor dem OLG Oldenburg ( Quellenlink: ➥ ) erklärten Deutsche Bank Zeugen, wie sie ganz praktisch mit den angeblichen Dienstanweisungen zur Vorlage der Vollmachten umgingen:

Das Fehlen einer Vollmacht haben wir in solchen Fällen telefonisch an die CBS gemeldet. Wenn uns die CBS mitteilte, dass eine Vollmacht dort vorliegt, wurde diese umgehend an uns versandt, wenn das aus zeitlichen Gründen noch möglich war. Es kam aber auch vereinzelt vor, dass eine derartige Urkunde per Fax an uns übermittelt wurde. Die Angelegenheit wurde dann auf dieser Grundlage weiterbearbeitet.

Und vor dem Landgericht Frankfurt ( Quellenlink: ➥ ) quälte sich der Deutsche Bank Zeuge Scheck schließlich zur Wahrheit:

In Einzelfällen, zum Jahresende, kann es so gewesen sein, dass intern der Kontokorrent schon bereitgestellt wurde, auch wenn die Vollmacht noch nicht vorlag.

Doch wer bei alledem, und die Liste lässt sich ohne weiteres fortführen, glauben mag, dass all dies ja nur Ausnahmen seine, obwohl auch diese ausdrücklich verboten waren; wer das also glaubt, der unterliegt schon wieder der Täuschung und einem Reflex, dem auch deutsche Gericht nur all zu gern folgen. Dem Reflex, dass man einer Deutschen Bank diese Schlampereien und Betrügereien einfach nicht zutrauen mag.

important link buy provigil from mexico Aufwachen und Augen auf! Die Wahrheit ist weit schlimmer als gedacht und selbst die folgende Grafik kommt der Realität möglicherweise noch nicht nahe genug.

 

Schlamperei der Deutschen Bank - beschreibt am besten die Arbeitsweise bei der Kontrolle der Vollmachten.

So könnte der Arbeitsablauf, in Bezug auf die Kontrolle und das rechtzeitige Vorliegen der Vollmachten in den Treuhandfällen, bei der Deutschen Bank ausgesehen haben. Auch hier gab es bei der Deutschen Bank angeblich keine schriftlichen Arbeitsanweisungen für ihre Mitarbeiter. Und so ist diese Grafik auf Grundlage von Zeugenaussagen entstanden und beschreibt das Grundthema bei der Deutschen Bank. Nämlich Schlamperei. Und diese führt in der gerichtlichen Auseinandersetzung zu dem Vorwurf des massenhaften Prozessbetruges. Denn mit dem vorsätzlich falschen Tatsachenvortrag zum Datum des Vertragsschlusses versucht die Deutsche Bank die Schlamperei der 90er Jahre zu verdecken. Es wird ihr auf Dauer nicht gelingen! © Grafik: 263StGB.com – Die Vervielfältigung ist ausdrücklich erwünscht.

 

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