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Fürchten Deutsche Bank Anwälte Entzug ihrer Zulassung?

Das am 17.03. gesprochene Urteil vor dem Landgericht Hechingen hat bei den prozessbevollmächtigten Anwälten der Deutschen Bank ganz offenbar zu großer Verzweiflung geführt. Die Grundfesten ihrer jahrelangen Argumentation, ja das Fundament ihrer arglistigen Täuschungen hat nun große Risse.
Zur Erinnerung:
Das Landgericht Hechingen stellte in dem besagten Urteil am 17.03.15 fest, dass die Argumentation der Deutschen Bank bezüglich des Datums des Vertragsabschlusses falsch und unsinnig ist.
Denn während die Deutsche Bank in all den Verfahren den Darlehensvertragsschluss erst mit Zugang der Unterlagen beim Kunden sehen wollte und mit dieser Argumentation tatsächlich zahlreiche Gerichte täuschte, stellte das LG Hechingen unmissverständlich fest, dass diese Ankünpfungstatsache für einen rechtskräftigen Vertragsschluss nicht herhalten kann. ( Quelle: ➥ )

Und nun hat die Deutsche Bank, konkret die Damen und Herren Rechtsanwälte des Geldhauses, ein großes Problem. Denn wenn die Zustellung der Vertragsunterlagen beim Darlehensnehmer nicht greift, dann kann nur ein Ereignis davor zur Rechtskraft der Verträge führen.
Aber das einzige in Frage kommende Datum ist die Auszahlung der Darlehenssumme auf das Darlehenskonto. Doch zu diesem Zeitpunkt hatte die damals äußerst schlampig arbeitende Deutsche Bank in einer Vielzahl von Fällen nicht die notwendigen Formalien vorliegen. Womit die Verträge anfechtbar und ungültig wären.

In einem weiteren aktuellen Verfahren vor dem Landgericht Hechingen versucht die Deutsche Bank deshalb in ihren Schriftsätzen überaus angestrengt, eine Aussage zum Datum des Vertragsschlusses zu vermeiden.
Lang und breit erklären die Anwälte die Vorgänge, die zu dem Darlehensvertrag führten und lassen auch nicht unerwähnt, dass abschließend die Verträge per Einschreiben/Rückschein dem Darlehensnehmer zugestellt wurden.
Aber wann denn nun der Vertrag konkret geschlossen wurde, diese Frage lassen sie unbeantwortet.

Das ist eine überaus erfreuliche Entwicklung. Hunderte bereits entschiedene Verfahren wären bei diesem Vorgehen sicher ganz anders und zu Gunsten der Darlehensnehmer entschieden worden.
Das heilt aber nicht den Betrug der Vergangenheit. Dafür müssen Verantwortlichkeiten geklärt werden und sicher wird auch am Ende der eine oder andere Rechtsanwalt der Deutschen Bank um seine Zulassung bangen.
Denn sollte der Nachweis erbracht sein, gilt auch hier: Betrüger dürfen kein Organ der Rechtspflege sein.

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