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Quellen

Deutsche Bank Kundenservice klärt auf

Wie heißt es doch gleich? „Will man andere in Widersprüche verwickeln, soll man sie nur ausreden lassen“

„Ausschreiben“ funktioniert bei der Deutschen Bank aber auch ganz prächtig. Im Rahmen eines Schlichtungsverfahren, dem sogenannten Ombudsmannverfahren, haben Mitarbeiter des Deutsche Bank Kundenservice im Juli diesen Jahres ganz schlüssig die Fakten zum Darlehensvertagsschluss zusammengefasst.
Weil sie hierbei ganz offensichtlich neben gesundem Menschenverstand auch Kenntnisse ihrer Banklehre angewandt haben, stehen deren Aussagen nun im krassen Widerspruch zu den durchschaubaren Täuschungen der Deutschen Bank Anwälte in den Zivilprozessen.

Zur Erinnerung:
In den auf 263stgb.com beschriebenen Betrugsfällen waren grundsätzlich bevollmächtigte Treuhänder für die Abwicklung aller Geschäfte in der Erwerbsphase tätig. Man spricht auch deshalb von „Vollmachtsfällen“. Die Deutsche Bank musste sich dringend vor dem Darlehensvertragsschluss von der Bevollmächtigung diese Treuhänder mittels einer notariellen Urkunde überzeugen. Tat sie dies nicht, wären diese Verträge unwirksam und die geschädigten Anleger könnten aus diesem Betrug aussteigen. Tatsächlich hatte die Deutschen Bank vielfach zum Vertragsschluss eben keine Vollmachten vorliegen. Deshalb argumentieren die Deutsche Bank Anwälte seit ca. 2003 vor Gericht, dass der Darlehensvertragsschluss nicht spätestens mit der Auszahlung, also der Bereitstellung, der Darlehenssumme erfolgte, sondern erst Monate später mit der Zusendung der von Treuhänder und Deutscher Bank gezeichneten Vertragsunterlagen an den Darlehensnehmer.
Das während dieser Zeit schon Gelder aus dem Darlehen an Dritte weiterüberwiesen wurden und die Deutsche Bank sogar Zinsen vereinnahmte, störte die Bank-Anwälte bei ihrer arglistigen Täuschung der Gerichte nicht. Sie erfanden eine zweite Lüge und behaupteten, dass es bei der Deutschen Bank üblich gewesen sei, Darlehen vorab ohne Rechtskraft auszuzahlen.
Alles erstunken und erlogen, wie es zahlreiche Zeugenvernehmungen auch von Deutsche Bank Mitarbeitern immer wieder gezeigt haben.

In dem oben erwähnten Ombudsmannverfahren erklärten nun Mitarbeiter der Deutschen Bank den Vertragsschluss wie folgt:

„Die Zwischenfinanzierung … wurde am 31.12.1991 abgeschlossen. Die Laufzeit betrug 2 Jahre und sollte durch die Endfinanzierung abgelöst werden. … Die Endfinanzierung fand über die Darlehen … und … statt. Der Darlehensvertrag wurde mit Datum 29.09.1992 abgeschlossen. Die Abschrift wurde am 06.10.1992 an die Beschwerdeführer überreicht. Die Auszahlung, bzw. Ablösung der Zwischenfinanzierung erfolgte bereits am 30.09.1992″

Keine Rede davon, dass die Verträge erst mit Zugang beim Darlehensnehmer ihre Rechtskraft erlangen sollten. Wie denn auch, wenn z.B. der Darlehensvertrag der Endfinanzierung erst am 06.10.92 an den Darlehensnehmer überreicht wurde aber schon am 30.09.92 die Auszahlung bzw. Ablöse erfolgte.

Im übrigen hat in diesem Fall die Deutsche Bank nach eigenen Angaben die notarielle Ausfertigung der Vollmacht erst irgendwann frühestens im Februar 1992 erhalten.

„Unserem Haus lag eine im Februar 1992 ausgestellte Ausfertigung des Treuhandvertrages und der Vollmacht vor.“

Das ist deutlich zu spät für den bereits am 31.12.1991 abgeschlossenen Darlehensvertrag. Aber das wird dann sicher das Gericht feststellen müssen, denn eine Schlichtung scheint sich hier nicht zu ergeben.

 
 
 

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