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Quellen

Deutsche Bank in der Lügen-Falle

Vor über einem Jahr entschied das Landgericht Mainz gegen den betrügerischen Tatsachenvortrag der Deutschen Bank. Die Lügen ihrer Prozessanwälte konnten das Gericht nicht täuschen. Das LG Mainz stellte den konkludenten Vertragsschluss spätestens mit der Bereitstellung der Darlehensvaluta auf dem Konto der Darlehensnehmer fest.

Kein Geld ohne Vertrag!

Nun ist auch die Berufung der Deutschen Bank am Oberlandesgericht Koblenz gescheitert. Auch Koblenz sieht es entsprechend der Rechtslehre, nämlich dass ein Darlehen auch konkludent – also durch schlüssiges Handeln – geschlossen werden kann. (Aktz. 8 U 578/17)

„Gleichwohl kann die Annahme auch auf andere Weise – sogar konkludent – durch die Beklagte [Deutsche Bank] erklärt werden.“

Und genauso war es in diesem Fall, wie auch in den vielen hundert Parallelfällen.

Seit dem der Deutschen Bank vor einigen Jahren aufgefallen ist, dass sie zum damalige Zeitpunkt des Vertragsschlusses häufig noch nicht alle dringend erforderlichen Unterlagen beisammen hatte, behauptet sie in unzähligen Zivilprozessen, dass ein rechtskräftiger Darlehensvertragsschluss erst zum Teil Monate nach der Bereitstellung und Verwendung der Gelder erfolgte. Selbst Zinsen will die Deutsche Bank vereinnahmt haben, ohne dass es einen geschlossenen Vertrag gegeben haben soll. Damit die Gerichte diesen Blödsinn auch glauben, erfanden die Prozessbevollmächtigten der Deutschen Bank das Konstrukt der “Vorabauszahlung auf Darlehen”.

Vorabauszahlungen auf Darlehen?

Wer kann denn so etwas glauben? Welche Bank der Welt zahlt schon mal Gelder in beträchtlicher Höhe aus, ohne dass es einen schlüssigen Vertragsschluss als Grundlage gibt?

Viele Rechtsexperten haben die Absurdität dieses betrügerischen Tatsachenvortrages schon vor langer Zeit entlarvt.

 

 

Zudem steht in den vielen hundert Fällen die gesamte Beweislage inklusive der Kreditunterlagen der Deutschen Bank gegen diese dreiste Lüge der Bank.

Vor diesem Hintergrund erstaunt es um so mehr, dass der vollständig informierte Vorstand und Aufsichtsrat der Deutschen Bank diesem betrügerischen Handeln keinen Einhalt gebietet. All diese Manager decken durch ihr (Nicht)-Handeln diesen Skandal, der in der Summe tausende deutsche Familien direkt betrifft.

Die Deutsche Bank hat nun vier Wochen Zeit, gegen das Urteil vorzugehen. Der Bundesgerichtshof müsste sich dann damit auseinandersetzen.

 

 

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