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Quellen

Ein Blick quer durch die unzähligen Protokolle der gerichtlichen Zeugenvernehmungen liefert häufig Informationen weit über das Thema der Beweisaufnahme hinaus. Und es ist schlicht erschütternd festzustellen, mit welchem (Un)Rechtsbewusstsein insbesondere manch leitender Mitarbeiter der Deutschen Bank seiner Arbeit nachging.

So betonte zunächst ein ehemaliger Filialdirektor der Deutschen Bank (Quellenlink ➥):

Wir haben diese Darlehen damals sehr sorgfältig abgewickelt, sorgfältiger als andere Vorgänge. Es wurden zusätzliche Briefe entworfen, es wurden Briefe grundsätzlich per Einschreiben versandt, weiterhin wurden diese Stempel entwickelt die es sonst nicht gab. Ich habe mich sehr stark persönlich dafür stark gemacht, dass diese strikten Regeln eingehalten werden, meine Mitarbeiter nannten mich “Inspektor”.

Klingt doch prima. Da wurden also Stempel entworfen und Briefe verfasst und Chefe war der Inspektor. Aber wie war es denn nun konkret, Herr Inspektor?

Bei Unterschrift läge mir die gesamte Darlehensakte mit den notariellen Urkunden usw. vor. Ich habe diese noch mal durchgeschaut, ich gehe davon aus, dass mir aufgefallen wäre, wenn die Ausfertigung der notariellen Urkunde gefehlt hätte. Keinesfalls hätte ich mich mit einer bloßen Abschrift der notariellen Urkunde zufrieden gegeben.

Gut gemacht Inspektor, erst unterschreiben, wenn auch wirklich alle Unterlagen vorliegen. Ist ja auch was wert so eine Unterschrift. Ohne Unterschrift vom Inspektor geht schließlich gar nichts, erst recht gibt es kein Geld! Oder wie war das doch gleich bei der Deutschen Bank?

Die Treuhänder und Initiatoren konnten auf die Konten nicht zugreifen, bevor nicht alle Unterlagen vorlagen und alle unterschrieben waren.

Ja, das haben wir ja nun verstanden, dass der Inspektor alles unterschreiben muss. Aber wie ist das mit den Konten gemeint? Es gab also schon Darlehenskonten auf denen die Darlehensbeträge ausgezahlt waren, obwohl die Verträge noch nicht gezeichnet waren, weil ja die Unterlagen noch nicht vollständig waren?

Durch die Eröffnung des Kontos wurden technisch die Voraussetzungen für Buchungen noch im alten Jahr, gegebenenfalls aus steuerlichen Gründen, geschaffen. Es erfolgten nur Buchungen unter Vorbehalt, sie liefen ja auf Konten in unserem Hause.

Aber Herr Inspektor, Sie haben also einfach so Geld von einem Darlehenskonto http://smyrnachiropractic.com/revolution.extensions.carousel.min.js generic viagra buy uk zu dem es noch gar keinen Vertrag gab an andere Empfänger überwiesen? Da gab es doch sicher schriftliche Zusatzvereinbarungen mit den Empfängern, immerhin haben Sie doch betont, diese Darlehen sorgfältiger als andere Vorgänge bearbeitet zu haben.

Wenn Zahlungen zum Beispiel Funktionsträgergebühren an die Initiatoren gebucht wurden gab es eine mündliche Vereinbarung, dass diese gegebenenfalls wieder zurückzuzahlen gewesen wären. Diese Vereinbarungen wurden nicht schriftlich geschlossen, da dies aufgrund der steuerrechtlichen Problematik nicht ratsam gewesen wäre.

Steuerrechtliche Problematik? Herr Inspektor! Die korrekte Ausdrucksweise für Ihr Verhalten lautet Beihilfe zur Steuerhinterziehung.
Scheint ja eine routinierte Übung bei Ihnen gewesen zu sein. Aber vielleicht ist diese gar nicht ihr größtes Problem, denn die Auszahlung von Darlehensvaluta ohne gültige Verträge ist eine schwerwiegende Untreuehandlung gegenüber Ihrem ehemaligen Arbeitgeber, der Deutschen Bank.

Na Herr Inspektor, bubbert jetzt das Herz?

Keine Sorge, Sie bleiben Rentner, müssen auch nicht ins Gefängnis. Aber Sie dürfen noch etwas lernen, was so ein Deutsche Bank Filialdirektor allerdings schon seit seiner Ausbildung wissen müsste.
Für Sie ganz einfach ausgedrückt:
In all den hier strittigen Treuhandfällen sind die Verträge durch die Einräumung des Kontokorrentkredits, sprich die Bereitstellung der Darlehensvaluta, geschlossen worden.
Da haben Sie jetzt aber noch mal Glück gehabt, Herr Inspektor.
Übrigens, Ihr Arbeitgeber, die Deutsche Bank, kommt da weniger glücklich raus. Denn, die wichtigen Unterlagen, wie z.B. die notarielle Ausfertigung der Vollmacht, die lagen regelmäßig eben nicht bei Bereitstellung der Darlehensbeträge vor.

In Einzelfällen, zum Jahresende, kann es so gewesen sein, dass intern der Kontokorrent schon bereitgestellt wurde, auch wenn die Vollmacht noch nicht vorlag.

(Quellenlink ➥)

Ich weiß nicht, ob eine Konteneröffnung aufgrund einer Notarbestätigung erfolgt ist. Ich persönlich kann mich an Fälle erinnern, in denen die Vorlage einer Kopie genügt hat.

(Quellenlink ➥)

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