info@263stgb.com
+49 551 209120

Quellen

Deutsche Bank Anwalt bald ein “offizieller” Prozessbetrüger?

In hunderten Zivilprozessen behauptet die Deutsche Bank, fast ausschließlich vertreten durch den externen Rechtsanwalt Dr. Salger, dass es bei der Deutschen Bank üblich gewesen sei, Darlehen ohne wirksamen Vertragsschluss, quasi per Vorabauszahlung, den zukünftigen Darlehensnehmern bereitgestellt zu haben.
Dabei war es bei der Deutschen Bank angeblich völlig normal, wenn mit den bereitgestellten Geldern bereits Überweisungen an Dritte (Makler, Notar, Grundbuchamt, etc.) getätigt wurden. Denn für den Fall, dass der rechtskräftige Vertragsschluss zum Teil Monate später dann doch nicht erfolgte, gäbe es sogenannte Rückbuchungsermächtigungen.

Das dies absoluter Unsinn ist, erklärt sich fast von selbst. Denn niemand kann doch ernsthaft annehmen, dass die Deutsche Bank Gelder ohne einen rechtskräftigen Vertrag auszahlt. Auf welcher Grundlage die Deutsche Bank zudem Zinsen kassierte, bleibt ebenfalls offen.
Müßig zu erwähnen, dass selbst Zeugen der Deutschen Bank vor Gericht das Prinzip von „Vorabauszahlungen mit Rückbuchungsermächtigung“ nicht bestätigen konnten.

Dennoch haben sich zahlreiche Gerichte über Jahre hinweg mit diesem Sachvortrag des Rechtsanwalts Salger täuschen lassen und ihre Urteile daraufhin zu Gunsten der Deutschen Bank gesprochen.
Dass die Dreistigkeit einer solch abenteuerlichen Konstruktion nicht nur die unmittelbar Betroffenen, nämlich die von der Deutschen Bank nun zum zweiten Mal betrogenen Anleger schockiert, sondern auch jeden engagierten Anwalt irgendwann zur „Weißglut“ bringt, ist dabei durchaus nachvollziehbar.

Rechtsanwalt Dr. Reiner Fuellmich vertritt seit nunmehr 17 Jahren viele hundert Anleger in ihren juristischen Auseinandersetzungen mit der Deutschen Bank. Seit 2003 musste er in zahlreichen Zivilprozessen miterleben, wie eben dieser Dr. Salger im Namen der Deutschen Bank vor Gericht Stück für Stück seinen Vortrag zum Darlehensvertragsschluss änderte. Übrig blieb letztendlich die abenteuerliche Konstruktion von „Vorabauszahlungen mit Rückbuchungsermächtigungen“.

Verbraucheranwalt Dr. Fuellmich, ein Mann klarer Worte, machte seiner Entrüstung über diese Dreistigkeit und Respektlosigkeit gegenüber der deutschen Justiz schon bald Luft. In Schriftsätzen an das Gericht, aber auch in öffentlich verbreiteten Newslettern bezeichnet Dr. Fuellmich den Deutsche Bank Anwalt Salger u.a. als Prozessbetrüger. Dagegen wehrte sich Salger bislang mit mäßigem Erfolg, wegen der von ihm empfundenen Ehrverletzung.

Doch nun wird am 20.November am Landgericht Göttingen die Angelegenheit endgültig geklärt.
Das besondere dabei: Wer tatsächlich Gerichte belügt, darf natürlich auch als Prozessbetrüger bezeichnet werden. Deshalb wird es Aufgabe des Gerichtes sein darüber zu befinden, ob Rechtsanwalt Salger, im Namen der Deutschen Bank wider besseren Wissens die Gerichte mit seinem Sachvortrag zum Darlehensvertragsschluss getäuscht hat.
Dabei müssen selbstverständlich alle Zeugenaussagen, wie auch alle sonstigen Ergebnisse aus den zahlreichen Zivilprozessen zum Thema berücksichtigt werden. So auch die Tatsache, dass eben dieser Herr Salger noch vor 2003, als Prozessbevollmächtigter der Deutschen Bank in diesen sogenannten Treuhandfällen, ganz Gegenteilig zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses argumentierte. Damals nämlich tat er es noch im Einklang mit den tatsächlichen Gegebenheiten und ebenso, wie es noch heute alle anderen Banken sehen.

Die Deutsche Bank hat sich in der Vergangenheit nie zu solchen „Nebenkriegsschauplätzen“ provozieren lassen. Sicher auch deshalb ist sie nie gegen die Inhalte der Website 263stgb.com vorgegangen. Viel zu sehr müsste die Deutsche Bank befürchten, dass ein Gericht gänzlich unbelastet den Prozessbetrug als solchen erkennt.
Deutsche Bank Anwalt Salger hingegen hat sich, ganz seinem Ego ergeben, in diese Auseinandersetzung hineingestürzt. Wahrscheinlich ist es ihm längst aufgegangen, was er nun tatsächlich alles riskiert. Und die Deutschen Bank wird staunen, welches Erdbeben ihr Anwalt auslöst.

Wer die Verhandlung in Göttingen miterleben will, kann dies ohne weiteres tun. Es ist eine öffentliche Verhandlung und Publikum tut hier sicher gut.
Und was wäre es für eine Ironie, wenn ein Großteil der betrogenen Anleger, die durch Salgers besonderes Verhältnis zur Wahrheit in den finanziellen Ruin gestürzt wurden, nun sehen, wie dessen anwaltliche Zukunft genau über diese „Wahrheit“ stolpert.

0 Comments

Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. weitere Informationen

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close