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Und wieder: Deutsche Bank Zeugin stellt sich gegen Vortrag der eigenen Anwälte

Erst am vergangenen Dienstag zeigte sich wieder einmal in einer Beweisaufnahme, in welchem krassen Gegensatz der Tatsachenvortrag der Deutschen Bank Anwälte in Sachen Darlehensvertragsschluss zu den Aussagen der Mitarbeiter der Deutschen Bank steht. In kürze liegt das Protokoll vor und wie werden berichten.
Noch immer behauptet die Deutsche Bank den Vertragsschluss von Darlehensverträgen mit der Zustellung der Verträge beim Darlehensnehmer. Die Bank behauptet dies trotz der häufig Wochen bis Monate vorher erfolgten Auszahlungen der Valuta und trotz der völlig gegensätzlichen Urkunden- und Faktenlage.

 

Nun liegt das Protokoll einer Beweisaufnahme vom 11.05.2016 vor.

Gehört wurde durch die ersuchte Richterin des Amtsgerichts Albstadt eine noch aktive Deutsche Bank Mitarbeiterin, die damals konkret mit den Vorgängen und Abläufen bei der Kreditvergabe betraut war.

Sie bestätigte abermals, dass das in dem Darlehensbestätigunsgsschreiben benannte Datum, das datum der Einräumung eines Kredites gewesen ist.

Auf Vorhalt durch den Klägervertreter der Anlage K 3 bzw. B 3, die Darlehensbestätigung wonach am 12.12.1991 ein Kontokorrentkredit eingeräumt ist und die Frage, ob dies so richtig sei, erklärt die Zeugin:

Ja, das ist richtig.

Wohlgemerkt, in diesem Fall lagen die für den rechtskräftigen Vertragsschluss vom Gesetzgeber notwendigen Unterlagen der Deutschen Bank nachweislich frühestens am 30.12.91 vor.

Und noch verrückter, die Deutschen Bank Anwälte behaupten den Vertragsschluss in diesem Verfahren erst am 30.01.1992!

Auf weitere Nachfrage, ob ohne ein Darlehensvertrag die Einräumung eines Kontokorrentkredits möglich gewesen sei, erklärt die Zeugin:

Nein, grundsätzlich war das nicht möglich.

Auf weiteren Vorhalt aus dem Schriftsatz des Beklagtenvertreters vom 16.07.2015, dass die erste Überweisung aus dem Kontokorrent an Dritte bereits am 31.12.1991 erfolgte (Anlagen B 21 ff. ) und Frage des Klägervertreters, ob dies ohne Vertrag möglich sei, erklärt die Zeugin:

Nein, das ist nicht möglich, dass eine Auszahlung ohne Vorliegen eines Darlehensvertrages erfolgt.

 

Natürlich war das grundsätzlich nicht möglich. Das weiß auch die Deutsche Bank und deren Anwälte. Trotzdem behaupten sie noch immer, dass Auszahlungen vor einem Vertragsschluss möglich waren. Wegen dieser dreisten Lüge wurden nun auch gegen die prominente Strafverteidigerin Dr. Barbara Livonius bereits zwei Strafanzeigen gestellt.

Strafanzeige wegen Prozessbetruges gegen Dr. Barbara Livonius

 

Neben weiteren ganz klaren Aussagen, die den Tatsachenvortrag der Deutschen Bank Anwälte wiedermal ad absurdum führten, äußerte sich die Zeugin, wohlgemerkt eine aktive Mitarbeiterin der Deutschen Bank, zum Vortrag der eigenen Anwälte.

Auf weiteren Vorhalt des Klägervertreters, dass der Beklagtenvertreter [Deutsche Bank] vorgetragen habe, der Darlehensvertrag sei am 30.01.1992 geschlossen worden und wie sich die Zeugin dies erklären könne, erklärt die Zeugin:

Nein, dieses Datum sehe ich nirgends in den mir vorgelegten Unterlagen und kann ich mir nicht erklären.

All dies bedarf keiner weiteren Kommentierung. Die furchtbaren Lügen der Deutschen Bank Anwälte, der systematische und massenhafte Prozessbetrug zu Lasten hunderter betrogener Familien, wird und muss bei diesen Zeugenaussagen schon bald ein Ende haben.

Das vollständige Protokoll gibt es hier zum Nachlesen.

 

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