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Quellen

Die Deutsche Politik muss sich mit der finanziellen Schieflage der Deutschen Bank beschäftigen. Auch wenn alle Seiten dementieren, die deutsche Politik ist gefordert, wenn diese kriminelle deutsche Bank in die Zahlungsunfähigkeit rutscht.
Höchste Zeit Bundeskanzlerin Merkel und im folgenden auch die Ministerien über den massenhaften und systematischen Prozessbetrug der Deutschen Bank zu informieren.

Nachfolgend beispielhaft der Brief an Bundeskanzlerin Merkel.

Rechtsstreite Deutsche Bank, hier: Prozessbetrug in hunderten von Rechtsstreiten wegen Schrottimmobilienfinanzierungen

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel,

ich wende mich an Sie zum einen als Rechtsanwalt, welcher mit seinen Kollegen mehrere tausend Geschädigte der so genannten Schrottimmobilienfinanzierungsfälle der Deutschen Bank vertritt (darunter auch US- Bürger), zum anderen wende ich mich an Sie als Aktionär der Deutschen Bank, aber auch als Steuerzahler.
Die wirtschaftlich katastrophale Situation der Deutschen Bank beschäftigt heute, acht Jahre nach dem Zusammenbruch von Lehman, wieder die Politik. In den Medien ist das Dilemma, das sich Ihnen aktuell bietet, vielfach ausdiskutiert und ich kann Ihnen nur Kraft und Mut für kluge Lösungen und Entscheidungen wünschen.

Damit ist aber auch jetzt der späteste Zeitpunkt gekommen Sie, sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel, auf Fehlverhalten der Deutschen Bank hinzuweisen, das hier in Deutschland noch heute zu Lasten von ca. 4.000 Familien geht und dessen Grundlagen das Vorspiel zu den quasi industriellen Verbriefungen von milliardenschweren Schrottimmobilienfinanzierungen in den USA war.
Es geht um den schwer wiegenden Vorwurf des Prozessbetruges in hunderten von Rechtsstreiten wegen jener so genannter Schrottimmobilienfinanzierungen.

Zahlreiche Medien haben sich diesem Skandal bereits gewidmet, selbst in dem aktuellen Sachbuch des Publizisten Roth “Schmutzige Demokratie” findet dieser dreiste Betrug Erwähnung:

Weil der Deutschen Bank bei Abschluss der von so genannten Treuhändern (in Wahrheit waren es Darlehensvermittler der Deutschen Bank) geschlossenen Darlehensverträge die hierfür erforderlichen Unterlagen (Vollmachten) fehlten und die Bank die Rechtsstreite deshalb allesamt verlieren würde, versucht sie seit Jahren mit den Mitteln des Prozessbetruges den Vertragsschluss nach hinten zu verschieben und zwar auf einen Zeitpunkt, zu welchem ihr diese fehlenden Unterlagen dann schließlich vorlagen.
Konkret behauptet die Deutsche Bank im Ergebnis, sie habe Darlehensvaluta ausgezahlt, Überweisungen an Dritte ausgeführt und für diese Darlehen Zinsen kassiert, ohne dass es insoweit eines Vertragsschlusses bedurft hätte.

Nicht nur der gesunde Menschenverstand, sondern auch alle Unterlagen der Bank, die Aussagen aller angehörten Deutsche Bank-Mitarbeiter und selbstverständlich auch das deutsche Recht widerlegen diese “abenteuerliche Konstruktion”, wie es das ARD Magazin „Report Mainz“ mit einem Zitat des Strafrechtlers Dr. Strate und einem weiteren Zitat des ehemals für Korruptionsbekämpfung zuständigen früheren Oberstaatsanwalts Schaupensteiner bezeichnet.

Dennoch gelang es der Deutschen Bank auch Teile der Justiz zu täuschen, aber eben nur Teile der Justiz. Andere Entscheidungen sprechen offen von „arglistiger Täuschung“ des Gerichts und dem „Versuch, das Gericht zu täuschen“.
Mehrfach wurden in der Vergangenheit Vorstand, Aufsichtsrat und weitere Mitglieder des Top-Managements der Deutschen Bank von mir ausführlich über diesen dreisten Betrug informiert und aufgefordert diesen zu beenden und aufzuklären, zuletzt im Rahmen der Hauptversammlung vom 19.05.2016. Ohne Erfolg.

Die Bank verfolgt auch hier die Strategie des Aussitzens und hofft auf willfährige Gerichte, die die vorgebliche „Systemrelevanz“ der Bank über das geltende Recht und den common sense stellen.

Für Details und weiterführende Informationen stehe ich Ihnen jederzeit selbstverständlich zur Verfügung. Der interessierten Öffentlichkeit bieten wir seit 2 Jahren die Website 263stgb.com als Informationsquelle an.
Ich möchte mit diesem Schreiben dringend anregen, auf die Deutsche Bank einzuwirken ihr prozessbetrügerisches Verhalten einzustellen sowie im Dialog eine einvernehmliche Lösung für die rund 4.000 betroffenen Familien zu suchen.

Denn es wäre seitens der Deutschen Bank eine Illusion, wenn sie glauben würde, dass sich die deutsche Justiz in toto – und ggf. auch die für die US Mandanten mit diesen Fällen zu befassende US Justiz – weiter zum Narren halten lassen würde und dem Vorbringen der Bank, es handle sich nicht um falschen Tatsachenvortrag sondern um eine Rechtsmeinung (die natürlich nur an die zuvor aufgestellten falschen Tatsachenbehauptungen anknüpfen kann), weiter folgt.

Wie wird die breite, auch internationale Öffentlichkeit reagieren, wenn in Kürze deutlich wird, dass diese Deutsche Bank sich noch heute im Vertrauen darauf, dass sie beste Beziehungen zur deutschen Justiz unterhält (wie der Focus in seiner Titelstory „Der Fall Deutsche Bank“ vom 29.07.16 sehr gut recherchiert berichtet), ungestört weit jenseits des deutschen Rechts bewegt, aber finanzielle Unterstützung durch eben den Steuerzahler benötigt, den sie zuvor um Milliardenbeträge betrogen hat?
Wie soll ein wirklicher Neuanfang dieses Geldhauses funktionieren, wenn das Vertrauen, die Grundwährung einer jeden Bank, auf so üble und dreiste Weise verspielt wird?

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Reiner Fuellmich

LL.M. -Rechtsanwalt

 

 

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