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Pressemeldung vom 13.01.2016

Pressemeldung vom 13.01.2016

NDR Recherche belegt prozessbetrügerisches Verhalten der Deutschen Bank

 

Das NDR-Wirtschafts- und Verbrauchermagazin MARKT berichtete am 11.01.16 über das prozessbetrügerische Vorgehen der Deutschen Bank Anwälte in zahlreichen Zivilprozessen um so genannte Schrottimmobilien. Der Fernsehbeitrag, der am Montagabend immerhin 780.000 Zuschauer erreichte, erklärte sehr anschaulich, mit welcher arglistigen Täuschung die Deutsche Bank versucht, vor Gerichten in ganz Deutschland für sich günstige Urteile zu erschleichen.

So behaupten die Deutschen Bank Anwälte, allen voran Rechtsanwalt Dr. Salger aus der Frankfurter Kanzlei Clouth und Partner, dass es bei der Deutschen Bank Auszahlungen von Darlehensbeträgen lange vor dem rechtskräftigen Abschluss eines Darlehensvertrages gab.

Hintergrund sind Immobiliengeschäfte, die sich die Deutsche Bank in den 90er Jahren mittels Strukturvertrieben und betrügerisch agierender Treuhändern massenhaft ins Haus hat spülen lassen. Knapp 3.000 dieser Fälle hat die Deutsche Bank in ihren Büchern.
Bei all diesen Geschäften mit wucherisch überteuerten Immobilien war jeweils ein Bevollmächtigter zwischen Erwerber und Deutscher Bank geschaltet. Damit die Bankverträge Gültigkeit erzielen, musste jedoch der Deutschen Bank rechtzeitig zum Datum des Vertragsschlusses die Vollmacht des Treuhänders vorliegen. Und genau das war häufig nicht der Fall.
Die enge Zusammenarbeit zwischen den eigentlich den Erwerbern dienenden Treuhändern und der Deutschen Bank war so routiniert, dass die Deutsche Bank auch ohne rechtzeitige Vorlage der Vollmachtsurkunde auf deren Existenz vertraute.

Diese Schlamperei der Deutschen Bank wäre für hunderte betrogene Wohnungskäufer ein Ausstieg aus dem finanziellen Desaster. Und genau das versuchen die Anwälte der Deutschen Bank, mit ihrer auch von Rechtsexperten als absolut haltlos bezeichneten Argumentation, vor deutschen Gerichten zu verhindern.

Der Brite John Cryan, der am 01.07.15 als Co-CEO das Ruder im Vorstand der Deutschen Bank übernommen hat, versprach Ende Juli letzten Jahres, das Thema der Aufarbeitung der Skandale und Rechtsrisiken zu seiner persönlichen Priorität zu machen.
Mit Blick auf den in München noch immer andauernden Betrugsprozess gegen John Cryans Co-Chef, Jürgen Fitschen, bei dem es schließlich auch um den Vorwurf des Prozessbetruges geht, bleibt die Frage, was er damit denn konkret gemeint hat? Etwa die Fortsetzung des Prozessbetruges?

 


Für den Download dieser Pressemeldung im pdf-Format bitte hier klicken: Presse-Information vom 13.01.16

 

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