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Pressemeldung vom 11.03.2016

Pressemeldung vom 11.03.2016

Vorstand und Aufsichtsrat der Deutschen Bank unterstützen größten Prozessbetrugsskandal

 

Der Vorstand der Deutschen Bank hält trotz aller Beteuerungen einer verantwortungsvollen Unternehmensführung verpflichtet zu sein, an dem systematischen Prozessbetrug vor deutschen Gerichten fest.

„Unsere Vision ist eine erfolgreiche Deutsche Bank, der man vertraut.“

heißt es beispielsweise in dem von den Vorstandsvorsitzenden John Cryan und Jürgen Fitschen gezeichneten Geschäftsbericht für das Jahr 2015, der heute von der Bank veröffentlicht wurde.
Dagegen stehen die Fakten des Betruges. Ein Betrug dessen Ausmaße seit Mitte Januar 2016 eine neu Dimension erreicht hat.

In einem Zivilverfahren, in dem das OLG Frankfurt im Dezember 2015 den dreisten Täuschungen der Deutschen Bank zum tatsächlichen Zeitpunkt des Darlehensvertragsschlusses auf den Leim ging und folglich zu Gunsten der Deutschen Bank entschied, tauchte nun ein Dokument auf, in dem die Deutsche Bank gegenüber dem örtlichen Finanzamt das Datum des Vertragsschlusses wahrheitsgemäß und damit völlig korrekt aber wider des eigenen falschen Tatsachenvortrages erklärte.

Bei dem Dokument handelt es sich um die „Anzeige nach § 29 Abs. 1 der Einkommenssteuer Durchführungsverordnung“. Zu dieser Anzeige ist u.a die Deutsche Bank seit 1993 in all jenen Fällen verpflichtet, in den Ansprüche aus Versicherung über 50.000 DM zur Sicherung oder Tilgung eines Darlehens abgetreten wurden.

Zwischenzeitlich liegen aus einigen Parallelverfahren weitere dieser Anzeigen vor, die übrigens zum Inhalt der Kreditakten bei der Deutschen Bank gehören.
In allen Fällen bestätigte sich, dass die Deutsche Bank in den 90er Jahren korrekt und wahrheitsgemäß den Finanzämtern gegenüber das Datum des Vertragsschlusses erklärte, aber in den noch immer aktuellen Zivilverfahren mühsam und mit Lügen und Täuschungen untermauert, den Gerichten ein viel späteres Datum erklärt.

Unmittelbar nachdem das erste dieser Dokumente Mitte Januar auftauchte wurden mit zahlreichen Informationsschreiben wiederum Vorstände, Aufsichtsräte und führende Manager der Deutschen Bank informiert. Wie auch nach den zahlreichen vorangegangenen Informationen an diese Gremien und Einzelpersonen, gab es keinerlei Reaktion. Das Management der Deutschen Bank unterstützt ganz offenbar durch Unterlassung der ernsthaften Prüfung und Aufklärung der Vorgänge den fortgesetzten, schweren Prozessbetrug ihrer Anwälte.

Umso dramatischer entwickeln sich die Ereignisse vor den Gerichten.

Bei einer Beweisaufnahme am 03. März vor dem Oberlandesgericht Oldenburg stellten sich abermals Deutsche Bank Mitarbeiter gegen den grundfalschen und frei konstruierten Tatsachenvortrag der Deutschen Bank Anwälte.
Und einer anderen ebenfalls als Zeugin geladenen Mitarbeiterin der Deutschen Bank stellte die Bank schon mal die prominente Frankfurter Strafverteidigerin, Dr. Barbara Livonius zur Seite. Mit dem offensichtlichen Effekt, dass diese Zeugin sich im kompletten Gegensatz zu ihren eigenen vorhergehenden Aussagen und denen ihrer Deutschen Bank Kollegen stellte.

Immer deutlicher wird, zu welchem perfiden Spiel verantwortlichen Manager der Deutschen Bank in diesen zahlreichen Zivilverfahren bereit sind und wie mächtig die Rückendeckung für diesen Betrug selbst aus den Reihen des Vorstandes und Aufsichtsrates ist.

Das finanzielle Risiko der Deutschen Bank, eskaliert durch den Prozessbetrug, beträgt deutlich über 200 Mio. Euro. Bedenkt man die finanziellen Dimensionen mit denen die Deutsche Bank sonst ihre Betrügereien aus der Welt schafft, ist es ein noch übersichtlicher Betrag.
Ein die breite deutsche wie auch internationale Öffentlichkeit erreichender Skandal um den massenhaften Prozessbetrug, ist dagegen die tatsächliche Gefahr für die Deutsche Bank.

 


Für den Download dieser Pressemeldung im pdf-Format bitte hier klicken: Presse-Information vom 11.03.16

 

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