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Quellen

Hat Paul Achleitner die Deutsche Bank verkauft?

Die rechtlichen Probleme der Deutschen Bank sind massiv. Und das Gerede und Geschreibe vom Abbau wesentlicher Rechtsrisiken in den letzten Monaten und Jahren kann ein Jeder bezweifeln, wenn er sich nur mit den Geschäftsberichten der Deutschen Bank beschäftigt.

Nach wie vor ringen weltweit zigtausende Kläger um die Anerkennung und Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen. Unter ihnen sind auch die vielen Familien, die durch den Schrottimmobilienbetrug und den sich anschließenden Prozessbetrug der Deutschen Bank in den finanziellen Ruin getrieben werden.
Aber auch kritische Aktionäre der Deutschen Bank werfen dem Management immer wieder Regel- und Rechtsverstöße vor, die schließlich vor Gericht verhandelt werden müssen.

Nach der Hauptversammlung der Deutschen Bank im Mai 2017 hat die Frankfurter Rechtsanwaltskanzlei BayerLaw im Auftrag von Aktionären Klage beim Landgericht Frankfurt/M. eingereicht. Mit dieser Klage sollen unter anderem die Beschlüssen der Hauptversammlung angegriffen werden.
Ein Nebenintervent in diesem Verfahren, der Rechtsanwalt und seit vielen Jahren kritische Deutsche Bank Aktionär, Dr. Michael T. Bohndorf, hat uns diese Klage zur Verfügung gestellt.

Was darin zu lesen ist, gleicht einem Wirtschaftskrimi, der aber eben keine Fiktion ist, sondern allem Anschein nach, die tatsächlichen internen Vorgänge bei der Deutschen Bank genauestens beschreibt.
Am Ende steht das Bild einer Deutschen Bank, die von ihrem eigenen Aufsichtsratsvorsitzenden, Paul Achleitner, an die Großaktionär aus Katar verscherbelt wurde. Das größte europäische Kreditinstitut ist wegen einiger weniger korrumpierter Manager erpressbar geworden und handelt nun im Interesse eines Regimes, dem engste Verbindungen zum internationalen Terrorismus zugeschrieben werden.

Die vollständige Klage steht hier zum Download zur Verfügung.

 

Ein sehr kleiner Ausschnitt der inhaltlichen Zusammenhänge soll hier ganz kurz skizziert werden:

Bereits im Juni berichtete das Manager Magazin über die besondere Rolle des Ex-Deutsche Bank Managers und Vermögensverwaltungschef Mi­che­le Fais­so­la.

Faissola, ein treuer Gefolgsmann von dem ebenfalls geschassten Ex-CEO Anshu Jain, musste die Deutsche Bank verlassen, nachdem ihm die BaFin schwere Pflichtverletzungen bescheinigte. Die Scheichs aus Katar machten Faissola sodann zu ihrem Vermögensverwalter und als solcher beschäftigte er sich fortan intensiv mit der von ihm nun ungeliebten Deutschen Bank. Ausgestattet mit der Macht und dem Einfluss der katarischen Großaktionäre begann Faissola den Raubzug gegen die Deutsche Bank, der ihm aber nie ohne die willfährige Unterstützung des Aufsichtsratschef Achleitner gelungen wäre.

Faissola akquirierte die chinesische HNA-Group als weiteren Großaktionär der Deutschen Bank, verwendet diese aber nur als Strohaktionär für die Interessen der Scheichs. Wahrscheinlich haben die Scheichs den Aktienkauf der HNA auch finanziert.

Um auch personell bei der Deutschen Bank vertreten zu sein, wurden Vertraute von Faissola, konkret Dr. Stefan Simon und Alexander Schütz, im Aufsichtsrat der Deutschen Bank installiert. Das Simon nun auch noch dem Integritätsausschuss beisitzt, vervollständigt das Bild einer gekaperten Großbank.

Und wo soll die Reise hingehen? Welches Ziel verfolgen die Öl-Multis aus Katar?

Den Scheichs aus Katar wurde bei ihrem Engagement als Großaktionäre der Deutschen Bank eine Investmentbank versprochen. Und allen gegenteiligen Beteuerungen zum Trotz – zu dieser wird sich die Deutsche Bank wandeln. Alle negativen Folgen, auch für viele weitere tausend Mitarbeiter der Deutschen Bank, werden in Kauf genommen.

Aber lesen Sie selbst die Klage mit ihren akribisch zusammengetragenen Fakten und Hinweisen.

Dass die Deutsche Bank auch hier wieder alles als „gegenstandslos“ zurückweisen wird, liegt in der Natur der Sache.

Doch wie wird die BaFin reagieren oder das Bundesministerium der Finanzen?

Hoffentlich beschränkt sich die Aufsicht und die Politik nicht im managen von Schäden!

 

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