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Wem der Abstieg nicht schnell genug geht, der sollte fliegen!

Die Deutsche Bank macht es und fliegt, und zwar mit ab 08.08.16 aus dem Index Stoxx Europe 50.

Aus Russland heraus hat sich die Deutsche Bank selbst befördert. Vordergründig wegen des Geldwäscheskandals, dem $10-BILLION SCANDAL, der aber, wie auch alle anderen Schandtaten der Bank vielmehr ein Skandal mangelnder Aufsicht und Missmanagement ist. Das die Deutsche Bank in Russland nun auch nicht mehr landen kann, hat das Handelsblatt analysiert.

Mit der Nominierung des Herrn Stefan Simon liess Aufsichtsratschef Achtleitner die Welt wissen, dass zwei Großaktionäre aus Katar ihre Anteile auf knapp 10 Prozent erhöht haben. Was er damit ausdrücken wollte ist doch wohl allen klar: Wenn die Scheichs der Bank die Treue halten und sogar noch weiter investieren, dann ist mit der Bank alles tiptop. Blöd nur, dass Achleitner auch mit dieser Aussage schon wieder die Öffentlichkeit täuschte, denn tatsächlich halten die Scheichs zusammen nur 8 Prozent. Wenig später rettet sich die Bank mit der Aussage, dass es zwar nur 8 Prozent an Aktien sein aber hinzu kommen noch andere Finanzinstrumente über die man aber keine Auskunft gibt. Schon klar.

An anderer Stelle war die Deutsche Bank deutlich redseliger. Und zwar sogar so sehr, dass die US-Finanzaufsicht der Bank wegen Verletzungen von Vertraulichkeitsbestimmungen eine Strafe von 12,5 Mio. Dollar aufbrummte.

12,5 Millionen mögen für die Deutsche Bank nicht viel sein, aber sie sind auch nicht hilfreich für eine Bank, der schon jetzt eine Kapitallücke von 19 Milliarden Euro attestiert wird.

Wenn wundert es, dass der Reigen derer immer größer wird, die die Deutsche Bank schon bald verstaatlicht sehen. Mit Martin Hellwig vom Max-Planck-Institut regte dies ein bekannter Ökonom schon mal an.  Wenig später fasste die Süddeutsche Zeitung zusammen, wer noch alles so seine Zweifel am natürlichen Überleben der Deutschen Bank hat und eine Verstaatlichung für wahrscheinlich hält.
Derweil fordern Kapitalmarktversicherer, und wen wundert es, für die Deutsche Bank die höchsten Ausfallprämien (CDS-Spreads) am Markt.

Wie groß auch die Verzweiflung im Vorstand der Deutschen Bank ist, zeigt dass es bereits Gespräche zwischen Deutscher und Commerzbank über eine Fusion gegeben hat.
Es folgten folgten prompt Dementis, aber nicht zu den Gesprächen sondern der Fusion.

Der Tagesspiegel war schon mal für einen Nachruf bereit und verpackte diesen in den Beitrag: Ein Symbol der Wirtschaft löst sich auf.

Und was macht das Personal so? Es zieht weiter ab. In Scharen! Yin Luo, Spitzenanalyst der Deutschen Bank wechselt den Arbeitgeber.  Zuvor wurde der Weggang zweier hochrangiger Aktienkapitalmarktspezialisten aus New York bekannt.
Der eine „Mitarbeiter“ der da kommen soll, hat damit große Probleme. Stefan Simon, zunächst designierter Vollzeit-Aufsichtsrat der Deutschen Bank, stolpert gewaltig über seine kruden Geschäfte aus der Vergangenheit. Dennoch bestellte ihn das Frankfurter Registergericht Ende des Monats in den Aufsichtsrat.
Das diese Geschichte noch nicht ihr Ende gefunden hat, ist obligatorisch. Wie man hört, prüft der von Simon geschädigte Unternehmer jetzt eine Schadensersatzklage gegen Simon und die Beschwerde gegen seine gerichtliche Bestellung muss auch noch entschieden werden.

 

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