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Quellen

In der nun schon über 15 Jahre andauernden rechtlichen Auseinandersetzung mit der Deutschen Bank und nach unzähligen Beweisaufnahmen mit immer wieder den gleichen Zeugen, erschien am vergangen Donnerstag vor dem Oberlandesgericht Oldenburg eine der drei geladenen Deutsche Bank Mitarbeiterinnen erstmalig in anwaltlicher Begleitung.

Die Deutsche Bank Mitarbeiterin Rothärmel lies sich, man höre und staune, von der Strafverteidigerin Frau Dr. Barbara Livonius aus Frankfurt begleiten.

Frau Dr. Livonius gehört zu den wohl prominentesten Strafverteidigern Deutschlands. Zu ihren aktuellen Mandanten gehören, der ehemalige Porsche Pressechef, Anton Hunger; Herbert Süß, der Ex-Chef der Landesbank Sachsen (SachsenLB); Manager der erst kürzlich von der BaFin zwangsgeschlossenen Maple Bank und nicht zu vergessen, Jürgen Fitschen, Co-Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank AG.
All diese ins Zwielicht geratenen Manager verteidigt Frau Dr. Livonius als anerkannte Expertin im Strafrecht in ganz unterschiedlichen Strafverfahren.
Im Prozessbetrugsverfahren von Jürgen Fitschen agiert sie gemeinsam mit dem noch weit prominenteren Strafverteidiger, Hanns W. Feigen, der zudem auch ihr Ehemann ist.

Und nun gehört ganz offensichtlich auch Frau Rothärmel, eine Deutsche Bank Filialangestellte zu den Mandanten von Frau Dr. Livonius.

Warum auch nicht?

Wirtschaftsanwälte im Format des Herrn Feigen oder auch der Frau Livonius stellen schon mal Stundenhonorare von 500 Euro in Rechnung. Wenn es um das hohe Gut, das Leben in Freiheit, geht, ein vielleicht angemessener Preis.
Wenn man ihn sich denn leisten kann!

Aber, ohne die finanziellen Möglichkeiten von Frau Rothärmel in Frage zu stellen, vielleicht ist sie ja auch ein pro bono Fall der Kanzlei Dr. Livonius?
Wenn es da nicht an einem Fall mangeln würde!

Denn noch gibt es keine strafrechtlichen Ermittlungen gegen die Deutsche Bank Angestellte Rothärmel. Zumindest nicht in den hier strittigen Vollmachtsfällen. Es gibt bis heute ja nicht einmal eine Strafanzeige gegen diese Dame.
Die Betonung liegt auf „bis heute“, weil das Protokoll der Beweisaufnahme vom vergangenen Donnerstag noch nicht vorliegt und die mehr als zweifelhaften Aussagen von Frau Rothärmel noch einer weiteren Prüfung bedürfen. Auffällig ist aber bereits, dass sich Frau Rothärmel im sehr deutlichen Gegensatz zu den Aussagen anderer Deutscher Bank Zeugen geäußert hat.

Protokoll der Beweisaufnahme: Deutsche Bank Zeugin wird von Strafverteidigerin Livonius begleitet

Warum also taucht plötzlich eine so hochkarätig Wirtschaftsanwältin und Strafverteidigerin als anwaltliche Begleitung einer ganz üblichen Zeugin in den auf 263StGB.com so zahlreich beschriebenen Prozessbetrugsfällen auf?

Lassen wir uns auf eine Spekulation ein und beginnen bei den Fakten.

Die Ergebnisse der Beweisaufnahmen seit Anfang 2014 und noch mehr die aus den letzten 8 Monaten, belegen deutlich den fortgesetzten Prozessbetrug der Deutschen Bank Anwälte im Hinblick auf die Aussagen zum Datum des Darlehensvertragsschlusses.
Selbst die Dokumentenlage der Deutschen Bank, vom Darlehensbestätigungsschreiben über die verbindlichen Aussagen zu Bereitstellungsprovisionen und den Laufzeitbeginn in den AGB’s der Deutschen Bank, bis hin zum unwiderlegbaren Beweis des Prozessbetruges der Deutschen Bank, nämlich der „Anzeige nach § 29 Abs. 1 der Einkommenssteuer Durchführungsverordnung“, läßt keinen vernünftigen Zweifel mehr an der bewußten Täuschung der Gerichte durch die Deutsche Bank zu.

Deren Motiv für den vorsätzlich falschen Tatsachenvortrag zum Datum des Vertragsschlusses liegt ebenfalls auf der Hand.
Sie riskierte zunächst die Rückabwicklung hunderter Darlehensverträge, weil sie in den 90er Jahren schlicht zu schlampig gearbeitet hat und nun nach dem drohenden Auffliegen des schweren und systematischen Prozessbetruges stehen rund 3.000 Darlehensverträge vor der Rückabwicklung. Für die Deutsche Bank ein „Bedrohungspotential“ von deutlich über 200 Mio. Euro.

Über die Zusammenhänge und Details sind bei der Deutschen Bank alle verantwortlichen Manager ausführlich und wiederholt informiert.

Deutsche Bank Insider – Zeitstrahl illustriert Informationsfluss zum Prozessbetrug

Wer sich ein Bild von diesen wirklich umfangreichen Informationsschreiben machen möchte, findet in dem hier verlinkten Beitrag ausreichend Lesestoff und wird erkennen, dass es spätestens seit 2014 dringlichste Pflicht von Vorstand und Aufsichtsrat der Deutschen Bank gewesen wäre, das prozessbetrügerische Verhalten der eigenen Anwälte vor Gericht zu beenden und aufzuklären.

Die Deutsche Bank scheint aber eine andere Strategie zu verfolgen.

Offenbar will sie mit allen Mitteln weiter versuchen, die Gerichte zu täuschen und zu beeinflussen.
Ein Instrument dieser Strategie könnte die Einflussnahme auf Zeugen sein.
Einer dieser „treuen“ Zeugen ist mittlerweile „verbrannt“, denn zu häufig und offensichtlich waren dessen widersprüchlichen Aussagen. Außerdem bremsen die gegen ihn laufenden Strafverfahren wegen Falschaussagen vor Gericht dessen Dreistigkeit beim Lügen.

Frau Rothärmel könnte diese Lücke füllen und ihre Aussagen bei Beweisaufnahmen der letzten Jahre sind starke Indizien für diese These.

Das ist alles Spekulation, könnte aber einen Sinn ergeben.

Frau Rothärmel ist nicht so naiv, als dass sie nicht erkennen würde wie hoch ihr persönliches Risiko bei eidlicher oder auch uneidlicher Falschaussage ist.
Unzählige Male wurde sie von Richterinnen und Richtern dazu belehrt. Und ganz sicher hat sie keine Lust, zum Schluss persönlich in die Verantwortung genommen zu werden. So weit geht ihre Loyalität gegenüber der Deutschen Bank dann doch nicht. Sie zeigt Nerven und will sehen, zu wieviel Unterstützung ihr Arbeitgeber bereit ist.

Und so kommt Frau Dr. Barbara Livonius ins Spiel, die prominente Strafverteidigerin von u.a. Herrn Jürgen Fitschen, dem Vorstandschef der Deutschen Bank.
Frau Livonius kennt die Prozessbetrugsvorwürfe aus all den Vollmachtsfällen sehr genau. Sie war laut eigenen Angaben von 1993 an bei der Deutschen Bank in Frankfurt in der Rechtsabteilung tätig und leitete ab 1999 diese Abteilung bei der Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG.
Die amicus curiae Briefe an das Landgericht München im Zusammenhang mit dem Betrugsprozess gegen Herrn Fitschen haben auch sie und ihr Ehemann Hanns W. Feigen erhalten.
Sicher wissen beide auch, dass wegen der Vorwürfe aus den amicus curiae Schriftsätzen die Staatsanwaltschaft München bereits ein Ermittlungsverfahren eröffnet hat und den Vorgang an die Staatsanwaltschaft in Frankfurt weitergereicht hat.
Die beiden Promi-Strafverteidiger haben ganz sicher keine Lust darauf, ihre noch nicht abgeschlossene Baustelle im „Prozessbetrugsverfahren Fitschen“ mit Querschlägern aus dem Prozessbetrugsverfahren in den Vollmachtsfällen sabotieren zu lassen.
So dämlich darf man sich in dieser Preisklasse nicht verhalten.

Vermutlich hat Frau Dr. Livonius mit dem Rechtsanwalt der Deutschen Bank Dr. Salger gesprochen, um zu erfahren, wie akut die Probleme sind. Dr. Salger steckt aber so tief drin, dass er keine Probleme mehr sehen kann.
Er weiß aber, dass Frau Rothärmel für den Erhalt seiner Täuschungen wichtig ist, aber eben auch Grenzen der Belastbarkeit hat. Was liegt näher, als das eine mit dem anderen zu verbinden.
Die Deutsche Bank Zeugin bekommt ihren Beistand und Frau Dr. Livonius ein paar Minuten Beweisaufnahme, um sich vor Ort ein Bild zu machen oder vielleicht auch mehr tun zu können.
Besser sie wäre noch länger geblieben und hätte sich auf der Besucherbank die Aussagen der weiteren Zeugen angehört!
In jedem Fall schien ihr der Aufwand eines ganzen Tages runde 400 km nördlich von Frankfurt akzeptabel.

Einen Gefallen hat sie sich damit nicht getan, erst recht nicht, wenn die Aussagen von Frau Rothärmel vom vergangenen Donnerstag eine Strafanzeige wegen uneidlicher Falschaussage nach sich ziehen.

Ende der „Spekulation“?

 

 

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